Sa, 21. Oktober 2017

"Nipplegate"

21.07.2008 18:12

Geldbuße wegen Jackson-Fauxpas aufgehoben

Fast viereinhalb Jahre nach Janet Jacksons "skandalöser" Superbowl-Show, die unter dem Namen "Nipplegate" in die Geschichte einging, hat ein Berufungsgericht in den USA die Geldbuße gegen den Fernsehsender CBS aufgehoben. Die Medienkontrollkommission (FCC) habe bei der Verhängung des Bußgeldes in Höhe von 550.000 Dollar willkürlich gehandelt, erklärten die Richter. Die Entscheidung sei ein Bruch mit der fast drei Jahrzehnte währenden Praxis der FCC, nur mit finanziellen Strafen zu reagieren, wenn das gezeigte Programm einen regelrechten Schock für die Zuschauer darstelle.

Die Geldbuße war die höchste, die jemals gegen einen US-Fernsehsender verhängt wurde. Die FCC hatte CBS dafür haftbar gemacht, dass bei der Show zur Halbzeit des Football-Finales am 1. Februar 2004 kurzzeitig die entblößte Brust Jacksons zu sehen war. CBS legte vor zwei Jahren Klage gegen die Entscheidung ein. Der Sender habe sich damals für den "unangemessenen und unerwarteten" Zwischenfall entschuldigt und Maßnahmen getroffen, um eine Wiederholung zu verhindern, hatte CBS erklärt.

Die Show zeigte Jackson im Duett mit Justin Timberlake, der ihr am Ende das lederne Top wegriss. Timberlake entschuldigte sich damit, dass ein Bekleidungsfehler vorgelegen habe.

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