Sa, 18. November 2017

Jungbauernkalender

18.09.2008 18:46

Feuchtfröhliches Jungbauern-Shooting in Wien

Das neue Jungbauernkalender-Motto "weniger lasziv, mehr Natur" hat beim ersten Shooting mit den hübschen Nachwuchsbäuerinnen und den strammen Neo-Landwirten in Wien keineswegs für einen Mangel an Erotik oder gar für Langeweile gesorgt. Die feschen Models setzten sich vor der Kulisse der Gärnterei Flicker in Wien-Donaustadt zuerst mit allerlei Naturprodukten in Szene, um dann mit einer abkühlenden Dusche das Gruppenfoto aufzupeppen.

Zwischen Paprika und Junggemüse posierten zehn fesche Bauernsöhne und -Töchter als Werbung für den begehrten Kalender. Mehr als 1.000 Models hatten sich beworben, als Voraussetzung galt "landwirtschaftliche" Herkunft.

Weg vom Schmuddel-Image
Wenn Hektarzahlen noch vor dem Alter genannt und über die PS-Stärke des Traktors diskutiert wird, sind die Jungbauern nicht mehr weit - so will es zumindest das Klischee. Beim Fotoshooting für den Kalender 2009 haben sich die Mädels und Burschen aber in neues Licht gerückt: Modern, gebildet, aber trotzdem bodenständig wollen sie sein. Nicht Kühe melken und lasziv an einem Traktor lehnen, sondern bäuerliche Produkte und die "Personen dahinter" sollten beim Jungbauernkalender 2009 in den Mittelpunkt gerückt werden.

Bodenständige Models - und alle "schwer vergeben"
Für Klischees à la "Bauer sucht Frau" haben ein paar von ihnen eher wenig übrig. "Kann ich nicht nachvollziehen, von uns hier sind die meisten vergeben", sagte Model Kathrin abseits des Shootings. Sogar "schwer vergeben", scherzte Stephan aus der Steiermark. Er studiert Landwirtschaft in Bayern und will einmal den Hof der Eltern übernehmen. Geschminkt werden und sich wie ein Model präsentieren war "total lässig", meinte er.

Die 21-jährige Renate aus Niederösterreich arbeitet derzeit als Bankangestellte, ist aber fest entschlossen, eines Tages den elterlichen Betrieb zu übernehmen. Während sie beim Presse-Shooting frech in roter Wäsche mit weißen Hemd auf einer Gartenliege posierte und an Erdbeeren naschte, gibt sie sich im Alltag bodenständig. Sie spielt bei der Musikkapelle Purgstall im Bezirk Scheibbs einmal wöchentlich Klarinette. Auf das Shooting wurde sie beim Bauernbundball aufmerksam. "Ich hab's einfach probiert und bin genommen worden", erzählte sie.

Wer einen Kalender 2009 will, sollte sich beeilen
Auch wenn der in neunter Auflage erscheinende Kalender diesmal mit Traditionen bricht und und nicht die "Hügellandschaft Nummer neun" abbildet - der Fotografen beliebtestes Objekt war dennoch die Jungbäuerin auf der Leiter oder der Bauer am Traktor.

Der erste Jungbauernkalender ist 2001 erschienen und war ausschließlich in einer Girl's-Edition erhältlich, die bis dato die beliebteste Version ist. Das begehrte Objekt war binnen drei Tagen ausverkauft. Wer noch einen Kalender 2009 ergattern will, muss sich also beeilen. Preis: 25 Euro, für Bauernbundmitglieder 22 Euro. Als Fotografen konnten Christoph Pirnbacher und Irina Gavrich gewonnen werden.

Alle Fotos (c) Andreas Graf, krone.at

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