Do, 23. November 2017

Freiheitsberaubung

24.06.2008 15:43

USA verweigern Boy George die Einreise

Weil sich Boy George in London wegen Freiheitsberaubung vor Gericht verantworten muss – er soll einen Mann bedroht und in seinem Schlafzimmer an die Wand gekettet haben –, haben die USA dem ehemaligen Culture-Club-Sänger das Visum verweigert. Der Popstar plante eine Konzerttour durch die Vereinigten Staaten und wollte in deren Rahmen im August kostenlos beim Familientag der New Yorker Stadtreinigung auftreten.

Boy George, der mit bürgerlichem Namen George O'Dowd heißt, hatte vor zwei Jahren eine Woche lang gemeinnützige Arbeit bei der Stadtreinigung verrichtet (die Bilder dazu findest du in der Infobox), nachdem er sich vor Gericht schuldig befunden hatte, einen Einbruch vorgetäuscht zu haben. Die Polizisten, die von ihm in seine Wohnung in Manhattan gerufen wurden, fanden dort Kokain.

Bedroht und angekettet
Nun hat der Brite wieder Ärger mit dem Gesetz: In London muss er sich wegen des Vorwurfs der Freiheitsberaubung verantworten. Der 28-jährige Audey Carles, ein norwegisches Model, hatte erklärt, er sei in Boy Georges Wohnung in London von einem fremden Mann an die Wand gekettet und von diesem sowie von dem Sänger bedroht worden. Er habe sich zu Fotoaufnahmen mit Boy George treffen wollen. Scotland Yard hatte den Sänger wegen Freiheitsberaubung verhaftet, ihn später gegen Kaution freigelassen. Bei einem ersten Gerichtstermin wollte Boy George sich nicht äußern, er gab lediglich seinen Namen zu Protokoll.

Der 47-Jährige war als Frontmann der Popgruppe Culture Club bekannt geworden, die in den 80er-Jahren Hits wie "Do you really want to hurt me?" hatte. Später versuchte er kurz eine Solo-Karriere, heute ist er als DJ und mit einer eigenen Modekollektion erfolgreich.

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