Kaufberatung: So finden Sie das richtige Produkt in unserem Wetterstation Vergleich 2020

Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Wetterstation sollte – unabhängig davon ob sie analog, digital, per Funk oder per WLAN Daten gewinnt und ausgibt – fähig sein, diese Daten zu liefern: Außen- und Innentemperatur, Luftfeuchtigkeit innen/außen sowie den Luftdruck.
  • Die besten Wetterstationen beinhalten eine Wettervorhersage, lassen sich auf eine Temperaturanzeige in Celsius und Fahrenheit einstellen und haben eine Sensorreichweite von 100 Metern.
  • Eine benutzerfreundliche Wetterstation erkennen Sie an einem großen, gut lesbaren Display sowie an der integrierten Kalender- oder Schlummerfunktion. Besonders gut geeignet für den Außenbereich sind Wetterstationen aus Edelstahl.

wetterstation test

Das Wetter fasziniert die Menschen. Meteorologie ist für viele ein Mysterium und zugleich ein interessantes Hobby. Auch Gärtner, Landwirte oder Outdoor-Sportler interessiert das Wetter und vor allem die Wetterprognosen. Mit einer eigenen Wetterstation sind Sie unabhängig von den Vorhersagen in Funk und Fernsehen. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Geräte – Wetterstationen für Zuhause, Wetterstationen für den Garten, Wetterstationen zum Camping sowie Wetterstationen für innen und außen.

Eine analoge Wetterstation liefert Ist-Daten. Wenn Sie diese Daten immer aufzeichnen, können Sie mit der Zeit Ihre eigene Wetterprognose wagen. Außerdem gibt es digitale Wetterstationen. Die so gesammelten Daten können Sie leicht mit dem Computer auswerten. Damit sind computergestützte Wetterprognosen möglich. Funkwetterstationen liefern zusätzliche Details, wie beispielsweise die Regenwahrscheinlichkeit oder die Außentemperatur. Welche Wetterstation Sie kaufen, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab und dem Preis, den Sie bereit sind zu bezahlen. Die Redaktion von Krone.at liefert Ihnen wichtige Entscheidungskriterien aus diversen Funk-Wetterstationen-Tests im Internet.

1. Wie funktioniert eine Wetterstation?

Via Funk

Eine Funkwetterstation braucht nicht zwingend Außensensoren. Sie kann die Wetterdaten über ein meteorologisches Institut beziehen. Einfache, digitale Modelle brauchen mindestens einen, in den meisten Fällen mehrere Außensensoren, die vor Ort Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit messen, sowie über einen Regenmesser verfügen. Dabei beträgt die Reichweite der Außensensoren etwa 100 Meter.

Wetterstationen funktionieren im Prinzip alle gleich. Sensoren messen die aktuellen Umwelteinflüsse. Aus den so gewonnenen Daten sind Rückschlüsse auf das künftige Wetter möglich.

Einfache Modelle liefern nur die Basisinformationen: Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Digitale Modelle bieten zum Teil sehr differenzierte Messergebnisse. Damit sind genauere Vorhersagen möglich.

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Analoge Wetterstationen sind vergleichsweise schlicht.

Sehr genaue Ergebnisse liefert die jüngste Generation digitaler Geräte in verschiedenen Wetterstation-Tests. Sie arbeiten mit dem Computer zusammen und senden die gemessenen Daten direkt an ein mobiles Endgerät.

Um auf die Suche nach der für Sie passenden Wetterstation zu gehen, sollten Sie im Vorfeld diese Fragen beantworten:

  • Welche Wetterdaten wollen Sie messen?
  • Passt die gewählte Wetterstation zu Standort und Klima?
  • Welche Funktionen soll die Wetterstation bieten?

2. Welche unterschiedlichen Wetterstation-Typen gibt es?

Es ist noch nicht lange her, da gab es lediglich analoge Wetterstationen in den Haushalten. Diese messen Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit. Moderne Wetterstationen haben einen viel größeren Funktionsumfang.

2.1. Die analoge Wetterstation: Welche Funktionen bietet sie?

Die analogen Wetterstationen sind sehr unauffällig im Design, wirken wenig technisch und fügen sich in die Wohnungseinrichtung ein wie eine Wanduhr. Sie sind mit analogen Messgeräten bestückt:

  • Thermometer ermittelt die Temperatur
  • Barometer misst den aktuellen Luftdruck
  • Hygrometer misst die anstehende Luftfeuchtigkeit
    Vorteile
  • ansprechende Optik
  • robust
  • zuverlässig
    Nachteile
  • wenig ausgereifte Technik
  • mangelnde Zusatzfunktionen

2.2. Die digitale Wetterstation: Welche Funktionen bietet sie?

Digitale Wetterstationen sind komplexer als die analogen Modelle. Das gilt für den Umfang und auch für den Aufbau. Sie verfügen über eine Basisstation und zahlreiche Sensoren, die Messwerte liefern. Bei einigen Modellen ist es möglich, die Wetterdaten mithilfe des Computers auszuwerten. Die Datenübertragung kann, je nach Gerät, per Kabel oder Bluetooth erfolgen. Gängig ist die Übermittlung der Daten zur Wetterstation via Funk.

Es ist damit möglich, Wetterdaten über einen längeren Zeitraum zu sammeln, zu speichern und die Wetterentwicklung zu beobachten und zu veranschaulichen. Dabei gilt: Je mehr Sensoren Daten liefern, umso aussagekräftiger ist die Prognose. Hochwertige Modelle berechnen relativ zuverlässig den Wettertrend für einige Tage. Bei einfacheren Funkwetterstationen ist meist nur eine grobe Aussage zu den nächsten 24 Stunden möglich.

    Vorteile
  • viele Zusatzfunktionen
  • platzsparend
    Nachteile
  • störanfällig

2.3. Die satellitengestützte Wetterstation (mit WLAN): Welche Funktionen bietet sie?

wetterdaten-regenmesser

Professionelle Wetterstationen geben auch eine Wetterprognose ab.

Im technischen Sinn weiter entwickelt sind satellitengestützte Wetterstationen (mit WLAN). Sie greifen auf die Daten von echten Wettersatelliten zu und liefern dadurch sehr zuverlässige und detaillierte Ergebnisse. Die Messdaten kommen aus dem All auf die heimische Wetterstation.

Diese Daten in Kombination mit den eigenen Daten von Ihren Sensoren bieten bei richtiger Konfiguration eine präzise Wettervorhersage für mehrere Tage.

Solche Geräte sind bei Landwirten sehr beliebt, wo beispielsweise frühzeitige Unwetterwarnungen sehr wichtig sind.

    Vorteile
  • schneller als herkömmliche Modelle
  • sehr zuverlässige Wetterdaten
  • Wetterdaten von anderen Wetterstationen
  • vielseitige Funktionen
    Nachteile
  • teuer
  • nicht für jeden relevant

3. Welche Funktionen sind bei einer Wetterstation wünschenswert?

Der Funktionsumfang moderner Wetterstationen ist sehr vielseitig. Zur Grundausstattung gehören:

  • Innen- und Außentemperatur
  • Luftdruck
  • Luftfeuchtigkeit

Hinzu kommen häufig noch folgende Messwerte:

  • Windrichtung und Windgeschwindigkeit
  • Frostwarner
  • Regenmesser
  • Sonnenscheindauer
  • Intensität der UV-Strahlung

Eine Wetterstation soll vor allem eines: das Wetter des laufenden Tages anzeigen. Eventuell zeigt sie auch eine Tendenz für den Tag oder die nächsten Tage. Diese Hauptaufgaben sollte eine gute Wetterstation in der Lage sein zu erledigen.

4. Kaufberatung: Worauf ist zu achten, wenn Sie eine Wetterstation kaufen?

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Bei der Wetterstation, die links im Bild zu sehen ist, sind die Daten auf dem Display entscheidend. Beim Sensor, der rechts steht, ist die Reichweite wichtig.

Je mehr Funktionen eine Wetterstation zu bieten hat, desto höher ist der Preis. Dabei sind einige Funktionen nicht für jeden Nutzer sinnvoll, manche empfinden Sie vielleicht sogar als unnötige Spielerei.

Grundsätzlich sollte eine Wetterstation auf jeden Fall über die Innen- und Außentemperatur informieren. Dafür waren Funkwetterstationen ursprünglich gedacht. Wenn Sie sich nicht für weitergehende Informationen interessieren, ist ein Basismodell vollkommen ausreichend.

Um sich die passende Wetterstation für sich selbst auszusuchen, sollten Sie sich im Klaren darüber sein, für welchen Einsatz Sie die Wetterstation möchten. Dabei ist auch der Funktionsumfang, den Sie sich wünschen, von Bedeutung.

Besonders praktisch: Wenn die Wetterstation über eine aufziehende Schlechtwetterfront informiert, kann das sehr praktisch sein, beispielsweise bei der Vorbereitung eines Gartenfestes. Eine praktische Funktion für Allergiker ist die Ausstattung mit einem Pollenwarner. Diese Funktion haben nur wenige Wetterstationen zu bieten.

4.1. Warum ist die Klimazone ein wichtiges Kaufkriterium?

Welche Wetterstation Sie kaufen sollten, hängt auch davon ab, in welcher Klimazone Sie leben.

  • Wer in einer milden Klimazone lebt, erhält von einer einfachen Wetterstation zuverlässige Daten und gute Prognosen.
  • Doch wer in einer Klimazone lebt, die von schnellen und starken Wetterumschwüngen geprägt ist, braucht ein hochwertigeres Modell, beispielsweise im Alpenvorland oder an der Nordseeküste. Dort können Störfaktoren dazu führen, dass die Wetterstation nicht einwandfrei funktioniert und, dass die Akkus sich schneller entleeren.

In diesen Spezialfällen ist es gar nicht so leicht, die passende Wetterstation zu finden. Hier kann es hilfreich sein, Wetterstation-Tests zu lesen, um das passende Modell zu finden. Die finale Auswahl hängt auch von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab, die sich nach einem Blick auf unseren Wetterstation-Vergleich 2020 schärfen könnte.

Sensoren-Reichweite berücksichtigen! Die Reichweite der Sensoren ist wichtig. Sie ist der Beschreibung zu entnehmen. Wenn die Sensoren außerhalb ihrer Reichweite angebracht sind, liefern sie keine Daten an die Wetterstation. Die Sensoren einer guten Wetterstation haben mindestens eine Reichweite von 100 Metern.

4.2. Stichwort Benutzerfreundlichkeit: Wie bewerten Wetterstation-Tests die unterschiedlichen Arten?

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Eine Wetterstation, die die Wetterdaten direkt aufs Smartphone liefert, ist aktuell die modernste Variante.

Eine benutzerfreundliche Wetterstation hat ein großes, gut ablesbares Display. Insbesondere für ältere Menschen ist dies ein wichtiger Punkt. Ihnen fällt es sonst oft schwer, die Werte zu erkennen. Ist das Display darüber hinaus noch beleuchtet, ist das ein weiterer Pluspunkt für die Benutzerfreundlichkeit. Die besten Wetterstationen in unserem Wetterstationen-Vergleich 2020 haben ein LCD-Display.

Achten Sie auf das Display! Es gibt Wetterstationen mit einem einfachen Schwarz-weiß-Display und Wetterstationen mit Farbdisplay. Neben den Farben auf dem Display, die auch bei Wetterstationen für Kinder entscheidend sind, können auch Beleuchtung, Anzeige und die Größe in cm ein Kaufkriterium sein. Darüber hinaus stehen Wetterstationen in den unterschiedlichsten Designs zur Auswahl.

4.3. Nützliches Zubehör: Über welches Zubehör verfügen die Wetterstation-Testsieger?

Für eine Wetterstation ist bestimmtes Zubehör zwingende Voraussetzung für die reibungslose Funktion. Beispielsweise sollten bei einer digitalen Wetterstation immer auch die entsprechenden Sensoren dabei sein. Es gibt aber auch Grundmodelle, die ohne Sensoren geliefert werden, wie ein Blick in diverse Wetterstation-Tests im Internet zeigt.

Diese Modelle können Sie sich ganz nach Ihren Vorstellungen mit den gewünschten Sensoren ausstatten. Das Zubehör schwankt je nach Modell und Hersteller. Zu den bekanntesten Marken zählen Bresser, Hama, Konsen, Oregon und Technoline.

4.4. Lassen sich die einzelnen Komponenten mühelos ersetzen?

Bei einigen digitalen Modellen für den professionellen und semiprofessionellen Einsatz ist es möglich, den Funktionsumfang nachträglich noch zu erweitern. Dabei gibt es dann beispielsweise Blitzdetektoren, UV-Strahlensensoren oder Sensoren, die die Bodenfeuchtigkeit oder die Wassertemperatur messen.

Manchmal ist es notwendig, Komponenten zu ersetzen, die nicht mehr richtig funktionieren, wie etwa Temperaturkabel für Außensensoren. Die notwendigen Ersatzteile sind meist problemlos zu bekommen.

4.5. Wo ist der passende Platz für die Außensensoren der Wetterstation?

Weiteres sinnvolles Zubehör sind Klebeband, Haken und Dübel. So lassen sich Sensoren und Basisstation gut und sicher befestigen. Hintergrund: Die empfindlichen Sensoren liefern nur dann objektive Daten, wenn Sie sie an der passenden Stelle anbringen. Die Position sollte stabil sein. Dazu ist geeignetes Montage- und Befestigungsmaterial notwendig.

Sind die Außensensoren der Wetterstation günstig platziert, liefern sie valide Wetterdaten. Deshalb sind folgende Punkte zu beachten, beispielsweise der Abstand von der Wetterstation zum Dach:

  • Den Außensensor der Wetterstation dürfen Sie nicht unterm Dach anbringen.
  • Der Außensensor sollte nicht auf der Sonnenseite montiert sein.
  • Vor der Montage überprüfen Sie, ob eventuell andere Elemente den Sensor verdecken oder er an einem besonders geschützten Platz anzubringen ist.

Bei der Standortwahl spielen die Himmelsrichtungen eine wichtige Rolle. Wer sich nicht sicher ist, wo beispielsweise die Nordseite des Hauses ist, kann dies mithilfe eines Kompasses feststellen. Die Redaktion von Krone.at empfiehlt Ihnen, eine Wetterstation mit der Option zur Wandmontage auszuwählen. Das sorgt für mehr Stabilität.

Himmelsrichtung Hinweise
Süden
  • Die Südseite ist für Außensensoren weniger geeignet.
  • An der Sonnenseite ist die Temperatur immer am höchsten.
Norden
  • Der Norden ist die ideale Seite für Außensensoren.
  • Die Sonne kann die Ergebnisse nicht verfälschen.
  • Sind die Wände gut gedämmt, dringt auch keine Wärme von innen an den Sensor.

5. Wichtige Fragen und Antworten rund um Wetterstationen aus der Krone.at-Redaktion

5.1. Was kostet eine Wetterstation?

Eine einfache Wetterstation, die nur Innen- und Außentemperatur anzeigt, gibt es schon für wenige Euro. Im mittleren Preissegment zwischen 50 und 150 Euro gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen Wetterstationen. In Wetterstationen-Tests können Sie nachlesen, mit welchen Funktionen sie ausgestattet sind, um das passende Modell zu finden. Die Chip-Redaktion hat Wetterstationen von Lidl empfohlen. Auch Hofer soll eine von Chip empfohlene Wetterstation im Sortiment gehabt haben.

Im oberen Preissegment ab 300 bis über 1.000 Euro gibt es hervorragend ausgestattete Wetterstationen mit viel Zubehör. Darüber hinaus bieten höherwertige Wetterstationen auch die Möglichkeit an, die ermittelten Daten direkt an den Rechner zu übertragen. Eine entsprechende Empfehlung von der Stiftung Warentest gibt es nicht.

5.2. Wie baue ich eine Wetterstation?

Eine Wetterstation zu bauen, ist auch in Eigenregie möglich und macht vor allem Kindern viel Spaß. Um eine Wetterstation zu bauen, muss zunächst die Haut eines Luftballons ausgeschnitten und über ein leeres Glas gestülpt werden. Ein Gummiring hilft bei der Befestigung. Zwei halbierte Schaschlik-Spieße werden dann so auf die Ballonhaut geklebt, dass das stumpfe Ende sich in der Mitte befindet. Um die Skala anzufertigen, ist ein Karton nötig, der einmal vom Glas weg führt und mit der Skala anschließend nach oben zeigt.

Um zu testen, ob das Barometer der Kategorie Eigenbau funktioniert, muss es zunächst im Schatten stehen. Steigt der Druck, hebt sich die Spießspitze. Mit ähnlich einfachen Mitteln lassen sich auch ein Thermometer und ein Hygrometer nachbauen. Eine selbstgebaute Wetterstation zum Camping mitzunehmen, ist eine gute Idee.

Bildnachweise: Amazon.com/Bresser, Shutterstock.com/REDPIXEL.PL, Shutterstock.com/Halfpoint, Shutterstock.com/Zapp2Photo, Shutterstock.com/Audrius Merfeldas, Shutterstock.com/doomu (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)