Kaufberatung: Finden Sie mit uns das beste Produkt in unserem 3D-Drucker Vergleich 2021

Ein kurzer Überblick
  • 3D-Drucker können Sie wahlweise als Bausatz oder bereits komplett montiert erwerben. Fertiggestellte Geräte sind zwar etwas teurer, bieten sich jedoch besonders für Einsteiger auf dem Gebiet des 3D-Drucks an.
  • Wählen Sie einen 3D-Drucker stets in der passenden Größe. Ist der Bauraum zu klein bemessen, so überschreitet der Durchmesser des geplanten Objekts schnell einmal die Grenzen des Machbaren.
  • Dank zahlreicher Vorlagen für 3D-Drucker können sich auch Laien auf dem Gebiet des 3D-Drucks ausprobieren. Das Erstellen eigener Ersatzteile erfordert hingegen etwas mehr Erfahrung.

3d-drucker-test

In den letzten Jahren hat sich die Technologie im Bereich der 3D-Drucker stark entwickelt, sodass längst nicht mehr nur große Unternehmen auf professionelle Druckmaschinen zurückgreifen. Auch immer mehr Privatanwender und kleinere Unternehmen wissen die Fähigkeiten der kleinen Maschinen zu schätzen.

In unserem 3D-Drucker-Vergleich 2021 finden Sie verschiedene Modelle unterschiedlicher Hersteller, die Sie in diversen Kategorien miteinander vergleichen können. Wissen Sie bereits genau, auf welche Aspekte es Ihnen beim 3D-Druck ankommt, können Sie direkt Ihren persönlichen 3D-Drucker-Testsieger auswählen.

Ansonsten lohnt sich ein Blick in unsere Kaufberatung auf KRONE.at. Hier erfahren Sie, welche unterschiedlichen 3D-Drucker-Typen auf dem Markt zu finden Sie und welche Materialien als Basis in Betracht kommen.

1. Wie funktioniert ein 3D-Drucker?

vase im 3d-drucker

Schritt für Schritt wird das Objekt aufgebaut.

Im Gegensatz zu einem klassischen 2D-Drucker wird bei 3D-Druckern nicht auf Papier gedruckt, sondern aus dem leeren Raum ein Werk von unten nach oben hin aufgebaut.

Dafür nutzen 3D-Drucker ein Filament, aus welchem das gesamte Objekt aufgebaut wird. Das entsprechende Objekt können Sie entweder komplett selbst entwerfen. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit, aus umfangreichen Dateien geeignete Modelle auszuwählen und diese an Ihre persönlichen Wünsche anzupassen.

Der große Vorteil beim 3D-Druck im Vergleich zum Formen mit Hilfe von Urformen besteht darin, dass kein Abfall entsteht. Das komplette Objekt wird exakt so gedruckt, wie Sie es eingestellt haben, ohne dass Sie es nachher ausschneiden müssen.

Tipp: Aufgrund der zahlreichen verschiedenen 3D-Drucker-Vorlagen ist es auch für Anfänger nicht mehr schwer, den Drucker zu bedienen und sich über erste selbst gedruckte Objekte zu freuen.

2. Gibt es unterschiedliche Arten von 3D-Druckern?

Mehrere Materialien verbinden:

Sämtliche 3D-Drucker für den Hausgebrauch arbeiten lediglich mit einem Filament. Im industriellen Bereich kommt hin und wieder auch ein multipler 3D-Drucker zum Einsatz. Dabei werden verschiedene Komponenten verwendet, sodass auch komplexe Drucke möglich sind.

Wenn Sie überlegen, sich einen 3D-Drucker zu kaufen, so haben Sie die Auswahl zwischen zwei unterschiedlichen Arten:

  • fertige 3D-Drucker: Diese Drucker werden am häufigsten vertrieben. Sie sind vor- oder bereits komplett montiert. Auf diese Weise vergehen lediglich wenige Minuten, bis der 3D-Drucker für Einsteiger einsatzbereit ist.
  • der 3D-Drucker-Bausatz: Sind Sie auf dem Gebiet der Technik versiert, so können Sie sich auch für einen 3D-Drucker-Bausatz entscheiden. Auf diese Weise haben die deutlich mehr Möglichkeiten und profitieren davon, das Gerät in allen Facetten kennenzulernen. Für Anfänger eignen sich derartige Modelle hingegen nicht, auch wenn die 3D-Drucker etwas günstiger sind als komplett montierte Varianten.

3. Welche Filamente finden im 3D-Druck Verwendung?

Die meisten 3D-Drucker können verschiedene Filamente nutzen. Die wichtigsten Filamente und Eigenschaften haben wir in der folgenden Tabelle kurz und knapp für Sie zusammengefasst:

Filament-Art Eigenschaften
PLA
  • hat eine sehr niedrige Schmelztemperatur
  • zählt zur Gruppe der geruchslosen Filamente
  • wird aus Maisstärke, Zuckerrohr oder ähnlichen natürlichen Rohstoffen gewonnen (ist biologisch abbaubar)
  • hat eine hohe Festigkeit, jedoch eine geringe Flexibilität
ABS
  • erfordert hohe Drucktemperaturen sowie ein vorgeheiztes Druckbett
  • verursacht gefährliche Dämpfe, sodass Sie stets für eine gute Belüftung sorgen sollten
  • ist sehr stabil und haltbar
  • schrumpft beim Aushärten etwas zusammen
Nylon
  • erfordert hohe Drucktemperaturen sowie ein beheiztes Druckbett
  • ist sehr fest, gleichzeitig jedoch flexibel und weist eine gute Haltbarkeit auf
  • schrumpft nach dem Druck zusammen
  • recht teuer in der Anschaffung
Holz (mit PLA oder ABS)
  • Holzfasern werden mit PLA oder ABS vermischt, um eine Holzoptik zu erreichen
  • ist weniger beständig
  • beeinträchtigt den Druckkopf bei häufiger Verwendung
  • hat eine edle Optik und eignet sich bestens für kleine Kunstobjekte
  • kann in verschiedenen Farbtönen (Birke, Eiche etc.) gekauft werden
Metall (mit PLA oder ABS)
  • Metallpulver wird mit PLA oder ABS vermischt, um eine Metalloptik zu erzielen
  • ist sehr fest und vergleichsweise schwer zu drucken
  • beeinträchtigt den Druckkopf bei vielfacher Verwendung stark

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Filamente, die als Zubehör zum 3D-Drucker in Betracht kommen.

Achtung: Bitte bedenken Sie, dass die Düsen des 3D-Druckers sowie die Heizelemente für das entsprechende Filament ausgelegt sein müssen. Im Zweifel werfen Sie zunächst einen Blick in die Bedienungsanleitung, um sicherzustellen, mit welchen Materialien der Druck problemlos funktionieren sollte.

In unserer Vergleichstabelle auf KRONE.at finden Sie eine Übersicht, in der Sie auf einen Blick sehen können, für welche der gängigen Filamente der Drucker geeignet ist.

4. Sollte ich einen 3D-Drucker mit biologisch abbaubaren Filamenten bestücken?

Grundsätzlich verfügen biologische abbaubare Kunststoffe inzwischen über sehr gute Materialeigenschaften, sodass sie durchaus als Ersatz für ABS und Co. in Betracht kommen.

Typische Vor- und Nachteile im Vergleich mit konventionellen Kunststoffen finden Sie in der folgenden Auflistung:

    Vorteile
  • dient dem Umweltschutz
  • geringe Geruchsbelästigung
  • es entstehen keine gesundheitsschädlichen Dämpfe
  • Gegenstände schrumpfen kaum
    Nachteile
  • ist teurer als auf Erdöl basierende Kunststoffe
  • ist etwas weniger robust

5. Welche Größe sollte ein 3D-Drucker haben?

maennchen im 3d-druck

Nicht immer kommt es auf die Größe an.

Wie groß der Druckbereich ausfallen soll, hängt maßgeblich von Ihren persönlichen Vorstellungen ab. Geht es Ihnen beim Modellbau eher um Genauigkeit als um Größe, so können auch Mini-3D-Drucker in Betracht kommen.

Im Zweifel lohnt es sich jedoch, zu einem Modell mit etwas mehr Möglichkeiten zu greifen, denn die Präzision sinkt nicht, wenn der 3D-Drucker größer ausfällt.

Größere Modelle für Privatanwender erreichen in einigen Fällen eine Druckgröße von 30 x 28 x 24 cm, während kleinere Geräte teils lediglich 15 x 15 x 15 cm große Objekte drucken können.
Genügt Ihnen ein etwas geringes Maß, so können Sie durchaus etwas Geld sparen, indem Sie zu einem kleineren 3D-Drucker greifen.

6. Welche weiteren Merkmale zeichnen einen 3D-Drucker, der in Tests gut abschneidet, aus?

druck eines 3d-modells

Schicht für Schicht erfolgt der Aufbau.

Neben der Größe spielen vor allem die Geschwindigkeit sowie die Schichtauflösung eine entscheidende Rolle.

Bei soliden Geräten, die sich bestens für den Heimgebrauch eignen, sollte die Druckgeschwindigkeit bei mindestens 180 mm/s liegen. Je nach Größe des zu druckenden Objekts bedeutet dies jedoch, dass Sie ein paar Stunden Geduld aufbringen müssen, bis das gewünschte Werk fertiggestellt ist.

Die Schichtauflösung entspricht in etwa der Pixeldichte bei 2D-Druckern. Je höher diese ausfällt, desto feinere Details lassen sich erarbeiten.

Liegt diese bei 100 µm, so lassen sich bereits sehr feine Details erkennen. Bei einer Schichtdicke von 400 µm geht es indes eher um eine höhere Geschwindigkeit mit weniger exakten Mustern.
Hochwertige Geräte ermöglichen auch eine Schichtauflösung von deutlich weniger als 100 µm, was sich insbesondere bei sehr kleinen Modellen bemerkbar macht.

7. Weitere Fragen zu 3D-Druckern im Überblick

7.1. Existiert bereits ein 3D-Drucker-Test der Stiftung Warentest?

Der letzte durch die Stiftung durchgeführte 3D-Drucker-Test fand im November 2020 statt. Es wurden jedoch lediglich 8 Produkte genauer unter die Lupe genommen, wobei der Prusa i3 MK3S als bester 3D-Drucker überzeugen konnte.

Im Hinblick auf die recht geringe Anzahl an untersuchten Modellen und die großen Preisunterschiede sind die Ergebnisse allerdings von begrenztem Nutzen.

7.2. Welche Hersteller vertreiben 3D-Drucker?

Sie können einen 3D-Drucker von vielen verschiedenen Marken kaufen. Modelle von Anycubic, Creality, Dremel, Flashsorge oder auch von Renkforce finden sich in vielen 3D-Drucker-Tests im Internet.

Da die Anbieter jedoch meist mehrere Modelle im Programm haben, können wir Ihnen keine eindeutige Empfehlung im Hinblick auf eine bestimmte Marke geben.
Zum Vergleich sehen Sie sich jedoch gern unsere obige Tabelle auf KRONE.at ein wenig genauer an.

7.3. Welche unterschiedlichen Druckverfahren gibt es?

Grundsätzlich wird zwischen dem FDM- sowie dem SLA-Verfahren unterschieden. Während der SLA-Druck primär im professionellen Bereich Anwendung findet, setzen die meisten Hersteller für einfachere 3D-Drucker auf das FDM-Druckverfahren.

Die Druckqualität ist hier zwar etwas schlechter, dafür fällt die Bedienung einfacher aus und die Kosten liegen niedriger.

7.4. Welches Zubehör für den 3D-Drucker benötige ich?

objekt im 3d-druck

Mit dem passenden Zubehör bleibt Ihr 3D-Drucker immer einsatzbereit.

Damit die Düsen des 3D-Druckers nicht verstopfen und Ihr Gerät auch für längere Zeit einsatzbereit bleibt, ist die Reinigung und Pflege von großer Bedeutung.

Zur Reinigung der Düsen und des Gehäuses nutzen Sie am besten Küchentücher sowie Isopropanol-Alkohol. Im Anschluss verwenden Sie ein wenig Schmierfett für den 3D-Drucker. So wird eine zu starke Entfettung verhindert.
Sie benötigen jedoch nur wenig Schmierfett für den 3D-Drucker, sodass eine Tube lange hält.

Zusätzlich bieten sich ein Satz feine Schraubendreher, ein Cuttermesser sowie ein Seitenschneider an. Mit dem passenden Filament und der geeigneten Software des 3D-Druckers steht dem Druck nun nichts mehr im Wege.

Tipp: Besonders im Bereich des Filaments lohnt sich Sparen meist nicht, sodass Sie bei besonders günstigen Angeboten bei Lidl oder anderen Discountern etwas vorsichtiger sein sollten.

7.5. Eignen sich 3D-Drucker für Metall-Drucke?

Die meisten Modelle für den heimischen Gebrauch setzen auf Filamente mit Metallspänen zu einem Anteil von nicht mehr als 50 %. Im industriellen Bereich kommen jedoch auch 3D-Drucker zum Einsatz, die 80 % oder sogar noch mehr Metallspäne verarbeiten können.
Ein solcher 3D-Drucker für Metall kostet allerdings ein Vielfachs handelsüblicher Geräte.

7.6. Wofür benötige ich eine 3D-Drucker-Software?

Dank passender 3D-Printer-Software können Sie Ihre gewünschten Modelle an den Drucker übertragen. Dies erfolgt per USB, SD-Karte oder aber über WLAN.

Bei einigen Modellen ist zusätzlich ein Scanner verbaut, der es Ihnen erlaubt, Modelle einzuscannen, digital zu speichern und so erneut auszudrucken.

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