Kaufberatung: Finden Sie mit uns das beste Produkt in unserem WLAN-Repeater Vergleich 2021

Ein kurzer Überblick
  • Fritz-WLAN-Repeater sowie die Modelle anderer Marken kommen als Signalverstärker zum Einsatz, um die Reichweite des kabellosen Netzwerkes zu erweitern. Für den Betrieb benötigen Sie eine Steckdose an geeigneter Stelle.
  • Modelle wie der WLAN-Repeater 2400 verfügen über ein Dualband, was bei einigen angeschlossenen Geräten von Bedeutung ist. Es werden sowohl der 2,4-Gigaherz- sowie der 5-Gigaherz-Bereich (GHz) abgedeckt, was die Einsatzmöglichkeiten deutlich erhöht.
  • Eine gute Alternative sind WLAN-Repeater mit LAN-Anschluss. Hierbei haben Sie die Möglichkeit, fest an einem Platz stehende Geräte wie den PC oder den Fernseher über Kabel zu verbinden, um den sonst typischen WLAN-Repeater-Geschwindigkeitsverlust zu vermeiden.

wlan-repeater-test

Ob Sie sich für den leistungsstarken WLAN-Repeater 3000 der Marke AVM oder ein anderes Modell entscheiden: Erklärtes Ziel ist, die Reichweite eines kabellosen Netzwerks zu Hause oder im Büro zu erweitern. Oftmals sind es Wände oder auch sperrige Möbel, die für eine Abschwächung des Signals verantwortlich sind. Dabei ist die Verbindung entweder zu langsam oder bricht häufiger ab.

Grundsätzlich gestaltet sich das Einrichten eines WLAN-Repeaters relativ einfach, da Sie nur eine funktionierende Steckdose benötigen und eine Verbindung zum Router herstellen müssen. Informieren Sie sich in der nachfolgenden Kaufberatung auf Krone.at ausführlich darüber, welche Vorteile ein WLAN-Repeater mit 5 GHz hat, weshalb eine Verschlüsselung wichtig ist und wie Sie die Signalstärke messen.

1. Wie funktioniert ein WLAN-Repeater und wie nutze ich ihn?

WLAN und Wi-Fi kurz erklärt

Der Begriff WLAN steht als Abkürzung für Wireless Local Area Network, also ein kabelloses Netzwerk. Bei einer mangelnden Reichweite können Sie diese durch einen Fritz-Repeater erweitern. Wi-Fi steht für Wireless Fidelity, einem Standard, der durch ein Wi-Fi-Konsortium überwacht wird. Es handelt sich daher ebenfalls um ein kabelloses Netzwerk, das allerdings zertifiziert worden ist, um die Bezeichnung tragen zu dürfen.

Unabhängig davon, ob Sie einen oder mehrere WLAN-Repeater mit 5 GHz oder 2,4 GHz benötigen: Technisch gesehen unterliegen sie alle dem gleichen Grundprinzip, das Ihnen nachfolgend auf Krone.at erläutert wird. Ebenso wird die Frage beantwortet, wie ein WLAN-Repeater genutzt wird.

1.1. Das Funktionsprinzip

zwei wlan-repeater vor weissem hintergrund

Verstärken Sie mit einem WLAN-Repeater das von Ihrem Router gesendete Signal.

Ob Sie einen WLAN-Repeater im Garten oder für den Innenbereich benötigten, es handelt sich um einen Extender (abgeleitet aus dem englischen „to extend = erweitern“), um die Reichweite des kabellosen Netzwerks gezielt zu vergrößern. Als Basis (Access Point) dient der bereits vorhandene Router, der beispielsweise von der Telekom oder Vodafone bei einem Vertragsabschluss kostenlos bereitgestellt wird.

Repeat kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „wiederholen“, was letztlich auch den Unterschied zu einem WLAN-Verstärker ausmacht, bei dem das Ursprungssignal im wahrsten Sinne des Wortes verstärkt wird, um die Reichweite auf diese Art zu erhöhen.

1.2. Die WLAN-Abdeckung prüfen

Geht es um ein kabelloses Netzwerk mit mehreren Teilnehmern (Clients), sollten Sie zunächst den optimalen Standplatz für den Router selbst ermitteln. Am einfachsten geht dies mit einer dafür geeigneten App und dem Smartphone. Haben Sie den passenden Standort gefunden, können Sie beispielsweise einen WLAN-Repeater von CSL einrichten oder Sie entscheiden sich vorab beim Kauf für ein anderes Modell.

1.3. Wie und wo WLAN-Repeater genutzt werden

Im Wesentlichen kommen diese Signalverstärker in Innenräumen zum Einsatz, da hier oftmals Mauerwerk oder sonstige Gegenstände im Weg stehen und die Reichweite reduzieren. Dies gilt auch, wenn Sie einen WLAN-Repeater für draußen benötigten, um beispielsweise im Garten surfen zu können.

Ein wichtiger Punkt ist die möglichst optimale Platzierung an einer Steckdose, um die beste WLAN-Repeater-Reichweite zu erzielen. Die Signalstärke können Sie anschließend am PC oder Laptop messen, wenn Sie sich nicht auf die gefühlte Geschwindigkeit verlassen möchten.

2. WLAN-Repeater in Tests: Welche Arten gibt es?

Nachfolgend werden Ihnen auf Krone.at die grundsätzlichen Typen an Repeatern mit ihren Eigenschaften vorgestellt. Um die Optionen zu komplettieren, wird ebenso auf die Power-Line-Technologie eingegangenen, wobei eine Kombination beider Möglichkeiten denkbar ist.

2.1. WLAN-Repeater im Vergleich: die beiden Grundvarianten

WLAN-Repeater-Kategorie Eigenschaften
klassischer WLAN-Repeater
  • steht in vielen verschiedenen Varianten zur Verfügung
  • es müssen keine LAN-Kabel verlegt werden
  • in kleiner Bauweise wird er direkt in die Steckdose gesteckt
  • größere Modelle für das Fritz-WLAN werden auf einem Möbel abgestellt und überzeugen mit modernem Design
WLAN-Repeater mit LAN-Anschluss
  • die Verbindung der einzelnen Clients kann bei dem WLAN-Repeater mit LAN-Anschluss über Kabel erfolgen
  • es wird WLAN-Geschwindigkeitsverlust über Repeater vermieden
  • durch das geschlossene System wird die Gefahr von unerwünschten Eindringlingen reduziert
  • offen auf dem Boden liegende LAN-Kabel können zur Stolperfalle werden

2.2. Eine Alternative: der Powerline-Repeater

Powerline-Repeater sind immer dann eine sinnvolle Lösung, wenn das WLAN in bestimmte Ecken des Hauses oder des Büros nicht vordringen kann. Diese Repeater übertragen das Internetsignal über die Steckdose und damit über das gesamte im Haus verlegte Stromnetz.

So kann beispielsweise Repeater 1 im Erdgeschoss eingesteckt werden und Repeater 2 findet im Dachgeschoss seinen Platz an der Steckdose. Über die Stromkabel empfängt Repeater 2 das Internetsignal und kann es per WLAN wieder aussenden.

    Vorteile
  • bei dieser Technologie wird das vorhandene Stromnetz genutzt
  • es müssen keine Kabel verlegt werden
  • gut geeignet, wenn für WLAN-Repeater kein Durchkommen durch dicke Wände ist
    Nachteile
  • die Verbindung der einzelnen Clients gestaltet sich recht aufwändig
  • kostspielig
  • störanfällig gegenüber äußeren Einflüssen
  • teilweise kann die Datenübertragungsrate bei längerer Überbrückung nicht überzeugen

3. Einen WLAN-Repeater kaufen: Was sind wichtige Auswahlkriterien?

3.1. Frequenzband und Frequenzbereich

wlan-repeater an der wand

WLAN-Repeater werden z. B. in mehrstöckigen Wohnhäusern oder großen Bürogebäuden genutzt.

Idealerweise entscheiden Sie sich für einen WLAN-Repeater mit Dualband, da manche Endgeräte nur über einen Frequenzbereich verfügen. Durch dieses Feature werden sowohl 2,4 GHz als auch 5 GHz abgedeckt, was beispielsweise bei dem WLAN-Repeater 2400 und den meisten Modellen anderer Hersteller ebenfalls gegeben ist. Achten Sie auf die entsprechenden Informationen in den Produktbeschreibungen.

Bei modernen Repeatern kommt die WLAN-Crossband-Technologie zum Einsatz. Hierbei wird automatisch das bestmögliche Frequenzband ausgewählt, um eine permanent möglichst hohe Übertragungsrate zu gewährleisten. Dieses Feature ist vor allem dann von Bedeutung, wenn zahlreiche Teilnehmer an ein Netzwerk ohne Kabelverbindung angeschlossen sind.

3.2. Möglichkeiten der Verschlüsselung

Bei dem Einsatz eines Routers und Repeaters für den kabellosen Empfang von Daten ist die Verschlüsselung ein wichtiges Thema, um unerwünschte Zugriffe auf den Datenverkehr zu verhindern. Bei neuen Geräten kommt die als sehr sicher geltende WPA2-Verschlüsselung zum Tragen. Diese wird über die WPS-Verbindung praktisch direkt vom Router übernommen. Allerdings sollten Sie prüfen, ob diese auch auf den Client zutrifft, der auf den WLAN-Repeater der Fritz-Box oder eines anderen Routers zugreift.

3.3. WLAN-Repeater und der Bandbreitenverlust

Wie in zahlreichen WLAN-Repeater-Tests nachgelesen werden kann, halbiert sich die Geschwindigkeit der Übertragungsrate bis hin zum Endgerät wie einem PC oder einem Smart-TV-Gerät. Ein einfaches Rechenbeispiel: Ermöglicht der Router eine Rate von 400 MBit/s, werden die Daten von der WLAN-Bridge (Brücke) vom Repeater empfangen und über dieselbe Sendeeinheit mit 200 MBit/s weitergeleitet.

Dieses Problem wird bei dem WLAN-Repeater 3000 und anderen Modellen gelöst, indem zwei oder mehr Empfänger und Sender verbaut werden, wobei dann eine Einheit ausschließlich für die Kommunikation mit dem Router dient. Dies ist insbesondere bei WLAN-Repeatern fürs Gaming nützlich.

Tipp: Camper, die regelmäßig mit dem Wohnmobil oder einem Wohnwagen unterwegs sind, greifen gerne auf einen WLAN-Repeater zu, der batteriebetrieben und dadurch flexibel verwendbar ist. Abhängig vom zur Verfügung stehenden Stellplatz kann er in Richtung des Camping-WLAN-Senders ausgerichtet werden, um das Signal für den Innenbereich zu verstärken.

4. Welches sind die beliebtesten WLAN-Repeater-Hersteller in Österreich?

Situationsbedingt sind WLAN-Repeater in Österreich ein häufig benötigtes Zubehör, um die Leistung im heimischen Netzwerk und damit auch die Reichweite zu verbessern. Zu den beliebten Herstellern auf dem Markt zählen die nachfolgend gelisteten.

  • Netgear
  • AVM
  • Devolo
  • TP-Link
  • Linksys
  • Asus

Sind Sie auf der Suche nach einem besonders günstigen WLAN-Repeater, da Sie gleich mehrere benötigten, kann sich der Blick auf Sonderaktionen bekannter Discounter in Österreich oder Deutschland in 2021 lohnen. Benötigen Sie einen batteriebetriebenen WLAN-Repeater für unterwegs, sollte dieser über einen USB-Anschluss zum Laden etwa über den Zigarettenanzünder verfügen.

5. Steht ein WLAN-Repeater-Test bei der Stiftung Warentest zur Verfügung?

wlan-repeater wird in steckdose gesteckt

Für den Betrieb eines WLAN-Repeaters benötigen Sie eine Steckdose.

Zwar hat die Verbraucherorganisation bisher keinen speziellen WLAN-Repeater-Test durchgeführt, allerdings sind die Geräte Bestandteil einer umfangreicheren Prüfung dieser und vergleichbarer Tools mit dem Stand August 2018. Sie werden als Klassiker erwähnt, zudem wird ihnen generell ein hohes Maß an Funktionalität und Effizienz attestiert.

Sie seien sogenannten Mesh-Netzwerken (hierbei werden mehrere Netzwerke erstellt und miteinander verbunden) ebenbürtig, wobei auch hervorgehoben wird, dass der Stromverbrauch sehr niedrig ist und weniger Zusatzgeräte als bei anderen Lösungen benötigt werden.

Bei den Powerline-Lösungen von AVM und anderen Herstellern wird erwähnt, dass diese nur dann zuverlässig funktionieren, wenn die benutzten Steckdosen demselben Stromkreis angehören, ansonsten könne es zu erheblichen Geschwindigkeitsverlusten und Störungen kommen. Von daher ergibt es Sinn, sich zunächst nach einem WLAN-Repeater mit Testsieger-Qualitäten umzuschauen.

6. Regelmäßig gestellte Fragen rund um WLAN-Repeater

6.1. Wie viele WLAN-Repeater kann man hintereinanderschalten?

Auch der beste WLAN-Repeater ist teils wenig hilfreich, wenn sie mehrere Geräte hintereinanderschalten, um größere Strecken zu überbrücken. Bei manchen Modellen besteht auch das Problem darin, dass sie sich nur mit dem Router, aber nicht untereinander für eine Serienverbindung koppeln lassen.

6.2. Wie muss ich einen WLAN-Repeater einrichten?

Zumeist genügt es, die sogenannte WPS-Taste am Repeater und im Anschluss am Router für mehrere Sekunden gedrückt zu halten, sodass sich beide Geräte miteinander verbinden können.

6.3. Gibt es auch WLAN-Repeater für die Deckenmontage?

Ja, es gibt WLAN-Repeater für die Deckenmontage, was beispielsweise in Großraumbüros Sinn ergibt. Wie auch bei der Raumbeleuchtung muss eine Stromquelle vorhanden sein.

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