„Ich bin früher viel auf der Straße gelaufen“, zählt Benjamin. Kilometer sammeln, Tempo machen – klassisches Lauftraining eben. Doch irgendwann kam die Ernüchterung: „Die Knie haben wehgetan und ich habe mir gedacht: Geh lieber in den Wald, auf weichen Boden!“

Ein Schritt, der alles verändert hat. Statt monotonem Asphalt plötzlich Steine, Wurzeln, Höhenmeter – und vor allem: Natur.
Was den Geschäftsführer der Kärntner Naturfreunde besonders begeistert, ist die Community. „Natürlich gibt es auch im Trailrunning Leute, die auf Leistung gehen, aber viele machen es einfach, weil es ihnen taugt.“ Außerdem benötigt man kaum Ausrüstung: „Ein paar gute Laufschuhe, etwas zu trinken, ein kleines Notfallpaket – und man kann den ganzen Tag unterwegs sein“, so Benjamin.
Aus dieser Begeisterung heraus ist auch ein großartiges Trailrunning-Event entstanden, das mittlerweile weit über Kärnten hinaus für Aufmerksamkeit sorgt: der Wörthersee Trail, der heuer am 8. und 9. Mai stattfindet.
Wörthersee-Trail: Spektakulär und sicher
„Wir haben eine Strecke, die international anerkannt ist mit ITRA-Punkten und sogar UTMB-Zertifizierung. Das ist in der Trailrunning-Szene ein großes Thema“, erklärt Benjamin. Und trotzdem unterscheidet sich der Lauf von vielen anderen: „Wir haben keine gefährlichen Passagen. Deshalb kommen viele zu uns; auch weil wir einer der schnellsten Trails in dieser Kategorie sind.“ Der WörtherseeTrail ist außerdem bewusst breit aufgestellt. Am 8. Mai gehört die Bühne den Nachwuchsläufern, am 9. Mai folgen die Hauptbewerbe und die können nicht nur gelaufen, sondern auch gewandert werden.
Hannes Wallner
Anmeldungen und Infos: www.woerthersee-trail.at