Bergwanderführerin Elke Wurzer liebt es, die andere Seite des Wörthersees zu entdecken. „Es gibt noch einige wenig beachtete Plätze“, verrät Elke der „Bergkrone“. Eine ihrer Lieblingstouren führt die Roseggerin von Klagenfurt über die Spintikteiche Richtung Reifnitz: dichter Wald, geheimnisvolle Teiche und immer wieder Ausblicke auf den See. „Da spürt man eine besondere Energie.“
Völlig anders ist die Römerschlucht bei Velden. „Wenn man hier den Göriacher Bach entlang wandert, wird es so richtig spannend, weil der Bach stellenweise unterirdisch fließt und dann plötzlich wieder auftaucht“, erzählt die Kärntner Wanderexpertin.


Unterwegs in Richtung Forstsee lohnt sich ein Abstecher zum Kleinsee und Moorsee – echte Geheimtipps abseits der Massen!
Kaum zu glauben: Mitten im Trubel von Velden beginnt laut Elke einer der ruhigsten Wanderwege der Region Wörthersee. Über den Teufelsgraben geht's hinauf zum Saissersee, mit beeindruckenden Blicken über den Wörthersee bis zu den Karawanken.


Wer Natur mit Geschichte verbinden will, dem empfiehlt Elke die Wanderung von Cap Wörth entlang des Augsdorfer Bachs zum Kathreinkogel, wo keltische Ausgrabungen erlebt werden können. Auch bekannte Plätze lassen sich mit Wanderschuhen neu erleben, wie der Aufstieg zur Gloriette in Pörtschach Für Elke ist klar: „Der Wörthersee kann mehr, als viele glauben – man muss nur bereit sein, ein paar Schritte wegzugehen. Und genau darin liegt der Reiz: Wer sich vom Trubel löst, entdeckt rund um den berühmten Badesee eine Landschaft mit versteckten Pfaden, überraschenden Ausblicken und dem Gefühl, den Wörthersee ganz neu kennenzulernen.
Hannes Wallner