Ich glaube, dass „die Branche“ nicht aus eventueller Feigheit, sondern eher aus Betroffenheit und Scham schweigt. Eben weil die Mitglieder der österreichischen Musikszene, davon bin ich überzeugt, gegen Gewalt an Frauen sind und auch für diese Haltung einstehen. Und da wird dieser absolut unglaubliche Fall des Christopher Seiler öffentlich. Ausgerechnet er, der doch schon durch „Ham kummst“ einiges gelernt haben sollte! Da erzählt er doch schon von seinen „Dämonen“! Daran hätte er längst arbeiten müssen. Mit fachlicher Hilfe. Ausgerechnet er, der eben die größten Erfolge seiner Karriere gefeiert hat, einer der authentischsten Künstler der Szene und ein verdammt guter Musiker. Ist ihm der Erfolg zu Kopf gestiegen? Dachte er, jetzt geht alles, ich kann machen, was ich will? Ich wünsche ihm, und er schreibt es ja selbst in den sozialen Medien, dass er für seine Handlungen die Verantwortung übernimmt, an seinen Dämonen arbeitet und Dinge verlernt, die er anscheinend einmal falsch erlernt hat. Mit professioneller Hilfe. Empfehle ich übrigens allen, die in der gleichen Lage sind.
Eva Krammer, per E-Mail
Erschienen am Do, 19.3.2026
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