Jetzt ist es fix; die monetäre Freiheit wird von der EU eingeschränkt. Es wurde schon vor einer Weile über einen Vorstoß, Bargeldzahlungen zu limitieren, berichtet. Die künftige Obergrenze soll, mit Ausnahme von Transaktionen unter Privaten, 10.000 Euro betragen. Regierungen können aber nach Lust und Laune niedrigere Grenzen festlegen, die es in einigen EU-Staaten auch schon gibt. Als Grund für die Einschränkung muss wieder einmal das Totschlagargument der Geldwäsche und der Terrorfinanzierung herhalten, und dafür ist auch eine neue „Anti-Geldwäsche-Behörde“ (AMLA) geplant. Dabei ist eigentlich allgemein bekannt, dass die großen Finanzbetrügereien nicht mehr mit dem Geldkoffer abgewickelt werden, sondern online. Oder legal über Steueroasen. Es heißt: Bargeld ist gedruckte Freiheit. Diese Freiheit schwindet aber. Der 500-Euro-Schein wird schon lange nicht mehr ausgegeben, den 200er-Schein sieht man nur noch selten. Staat und Banken machen Werbung für bargeldloses Bezahlen. Die Bargeldzahlungen werden eingeschränkt. Immer noch zu glauben, dass das Bargeld nicht bedroht ist, fällt unter „betreutes Denken“. Banken sehen doch zusätzliche Einnahmequellen bei Spesen und Gebühren bei bargeldlosen Zahlungen, und dem Staat eröffnen sich neue Möglichkeiten der Kontrolle über die Bürger und der Machtausübung über Karten- und Kontosperren. In Österreich gab es ein Volksbegehren „Für uneingeschränkte Bargeldzahlung“ bzw. „Bargeldzahlung: Obergrenze NEIN“, die auch vom Parlament behandelt werden mussten. Es zeigte sich aber wieder einmal, dass Volksbegehren nichts bringen, der Bürger hat nichts zu fordern.
Josef Höller, per E-Mail
Erschienen am So, 2.6.2024
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