Das freie Wort

Fünf nach zwölf!

Wenn sich Politiker weltweit schon so viele Gedanken um die Umwelt und deren Zerstörung machen, dann sollte man doch primär in die Reinigung des Ozeans von Müll und Plastik investieren. Das Meer ist eine unseren wichtigsten Lebensgrundlagen. Das zuletzt nicht zustande gekommene Hochsee-Abkommen zur Meeresrettung lässt einmal mehr am Verstand der Menschheit und an den Absichten der Politiker zweifeln. Mikroplastik verseucht Fische, Wasser und uns. Hier sollte es zu einer Gesamtoffensive aller Länder kommen, um gemeinsam so schnell wie möglich die Meere müllfrei zu bekommen. Wöchentlich nehmen wir ca. 5 Gramm Plastik über Nahrungsmittel, Kosmetika etc. – die Menge einer Kreditkarte an Mikroplastik – auf, was diversen Krankheiten wie Tumoren massiv Vorschub leistet. Warum unternehmen wir nicht endlich wirklich Dinge, die unsere Natur sofort unterstützen und unsere Lebensgrundlage sichern? Bis dato hört man nur von privaten Schiffen, deren Erfinder lediglich den sogenannten Tropfen auf dem heißen Stein damit erreichen können. Wo sind die Milliarden für die Entplastifizierung unserer Meere, unser aller Lebensgrundlage? Lieber werden Milliarden und Abermilliarden für Kriege und Weltraumflüge hinausgeworfen und maximale Energie in dieser schnelllebigen Zeit in flüchtige Skandälchen, Kleinkriege, Skandale und Affären investiert. Wo bleibt der konstante Weckruf der Grünen und Umweltschützer gegen das scheinbar überall existierende und zirkulierende Mikroplastik, dem man nirgendwo mehr entkommen kann? Weder im Gletschereis noch im Meerwasser, weder in den Lebensmitteln noch in der Luft – täglich sind wir gezwungen, davon aufzunehmen, ob wir wollen oder nicht. So wird einfach alles von der ignoranten Bestie Mensch vorsätzlich oder bedenkenlos zerstört. Doch niemanden scheint es wirklich zu kümmern, da es ja nur Mikro und Nano ist, deshalb aber nicht minder gefährlich! Der Hut brennt bereits!

Anita Hell, Jenbach

Erschienen am Mo, 8.4.2024

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