Bei allem, was auf dieser Welt passiert, auch beim Ukraine-Krieg, sollte man zunächst die Frage stellen „Cui bono – wem nützt es“, und wem schadet es? Russland, selbst nicht bedroht, wird den Krieg, der ohnehin über die explodierenden Rohstoffpreise finanziert wird, und die Sanktionen, die westliche Staaten teilweise härter treffen, auf dem bisherigen überschaubaren ökonomischen Niveau aushalten, und China ist kaum betroffen. Der größte Schaden entsteht in Kontinentaleuropa, wo die Energiepreise im selben Ausmaß steigen wie die Aktienkurse fallen, das Sicherheitslevel ebenso abnimmt wie der Wohlstand und zusätzlich mit einer großen, destabilisierenden Flüchtlingswelle zu rechnen ist. Der große Profiteur sind die USA, die nicht nur keine Beeinträchtigungen hinnehmen müssen, sondern beträchtlichen Nutzen aus dem Konflikt ziehen, wie etwa beim Dollarkurs oder an den Börsen. Und dann stellt sich die entscheidende Frage, wie eigenmächtig Putin handelt, oder ob er in einer vernetzten und voneinander abhängigen Welt als „Part of the Game“ hinter den Kulissen nicht doch Teil eines globalen Gesamtkonzeptes ist.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Sa, 12.3.2022
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