Das freie Wort

Heuchlerisches Finanzamt

Zugegeben, selbst besitze ich einen Pkw, welchen ich aber als älterer Mensch seit Jahren nur noch einmal pro Woche benütze, um nötige Lebensmittel in der sechs Kilometer entfernten Stadt einzukaufen. Dieser „Luxus“ muss sein. Die Spritpreise haben mich noch nie interessiert. Nicht aus Ignoranz, sondern deswegen, weil ich daran ohnehin nichts ändern kann. Nun höre ich, dass der Preis beim Tanken um zwei Drittel höher ist als noch zu Jahresbeginn. Weiters ist die Rede von einer Preisbremse. Wie verlogen ist das denn? Vergessen wir bitte nicht, dass der Preis für Treibstoff zum größten Teil aus Steuern besteht. Würde also tatsächlich eine Regierung etwas gegen die hohen Preise unternehmen wollen, könnte diese ganz einfach die Mineralölsteuer senken oder wenigstens anpassen. Aber nein, man hält sogar an der CO2-Steuer ab Juli dieses Jahres fest. Im Übrigen wieder so ein grünes Hirngespinst. Nennen wir das Kind doch beim Namen. Diese schwarz-grüne Koalition besteht aus Kriegsgewinnlern. Der Ukraine-Konflikt dient als verlogenes Argument, um die wahnsinnigen Ausgaben im Namen von Corona wenigstens ein bisschen zu refinanzieren. Das einzig Positive daran: Diese Verteuerungen sind wenigstens ein kleines Zeichen, dass man sich nicht völlig auf die EZB und deren Gelddruckmaschine verlässt. Ein klei-ner Hoffnungsschimmer zum Überleben des Euro.

Franz Wilding, Rutzendorf

Erschienen am Fr, 11.3.2022

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