„Kummerln“ als Wahlsieger – gibt’s das wirklich? Ja, das gibt es; in der zweitgrößten Stadt Österreichs, in Graz. In Graz – sonst sind sie ja nirgends existent – waren die Kommunisten schon immer überraschend stark, und jetzt sind sie stärkste Partei. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Der schwarze Langzeit-Bürgermeister gab seinen Rücktritt bekannt. Laut Kanzler Kurz sollte es nachdenklich stimmen, wenn in Österreich die Kommunisten heutzutage eine Wahl gewinnen können, und für den steirischen Landeshauptmann Schützenhöfer ist das „eine große, schmerzliche Niederlage“. Dass die Kommunisten ein solches Wahlergebnis einfuhren, muss aber Gründe haben. Dass sie bei der Bevölkerung gut ankommen, ist zu wenig. Sie kommen in Graz seit Jahren gut an. Dieses Wahlergebnis muss mit der Arbeit der anderen Parteien zu tun haben, und diese Parteien müssen aus Sicht der Wähler schlechte Arbeit geleistet haben.
Josef Höller, per E-Mail
Erschienen am Di, 28.9.2021
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