Hut ab vor Frau Meinl-Reisinger und Herrn Hannes Androsch. Aus der „Krone“ erfahren wir jetzt nämlich dankenswerterweise, dass diese beiden in einem „Trend“-Interview endlich den Mut hatten, ein Thema anzusprechen das nahezu alle Politiker, aus Angst vor Einbußen bei den Umfragewerten, meiden wie der Teufel das Weihwasser. Nämlich dass unsere Gesellschaft künftig ohne Atomstrom nicht auskommen wird. Immer wieder wird die Digitalisierung und auch das Elektroauto als Heilsbringer der Zukunft glorifiziert, aber die wenigsten sind sich anscheinend bewusst, wie viel Stromverbrauch damit verbunden ist. Seriöse Wissenschafter haben den weltweiten Anteil der Digitalisierung am Gesamtstromverbrauch im Jahr 2018 mit 8% berechnet. Berechnungen ergeben nun, dass sich dieser Wert bis 2030 auf 40% (!!!) erhöhen wird. Und nun soll sich der geläuterte Autofahrer eines Fahrzeuges mit Verbrennungsmotor auch noch ein Elektroauto zulegen, das dann die Stromverbrauchsbilanz nochmals in die Höhe treiben wird. Parallel dazu kündigt Mutti Merkel an, dass Deutschland aus der Atomenergie und der Energiegewinnung aus Kohle aussteigen wird. Für wie blöd halten manche Politiker die Bevölkerung ? Es ist definitiv unmöglich, den exponentiell wachsenden Stromhunger unserer Gesellschaft ohne Atomstrom zu stillen, und wir Österreicher sollten nicht so naiv sein zu glauben, dass mit der seinerzeitigen Nichtinbetriebnahme von Zwentendorf das Problem für unser Land vom Tisch ist. Nach dem Motto: „Der Strom kommt aus der Steckdose.“ Daher ist es für mich wirklich beispielhaft mutig, dass sich Frau Meinl-Reisinger und Herr Androsch derart äußern, wissend, dass viele scheinheilige und realitätsfremde Umweltschützer über sie herfallen und Politiker anderer Parteien versuchen werden, aus diesem Statement politisches Kapital zu schlagen.
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