Nach Dakar-Absage

Südamerika will den Rallye-Klassiker übernehmen

Sport
08.01.2008 16:39
Nach der Absage der Rallye Dakar wegen Terrordrohungen wollen verschiedene Länder Südamerikas künftig Schauplatz des Klassikers werden. "Es gibt drei, vier Möglichkeiten, aber Argentinien ist Favorit Nummer eins", erklärte der Organisator der Argentinien-Rallye, David Ely, am Montag.

Er werde am Mittwoch in Paris mit den Dakar-Veranstaltern verhandeln, so Ely. Interesse an einer Übernahme äußerten auch Brasilien und Chile. In Südamerika wird auch ein Rennen durch mehrere Länder erwogen. Neben den drei genannten Staaten sind nach Medienberichten auch Bolivien und Peru im Gespräch. Konkurrenz im Werben um das prestigeträchtige Rennen kommt aus China, Russland und Australien.

Die 30. Auflage der Rallye Dakar, die am vergangenen Samstag in Lissabon gestartet werden sollte, ist das erste internationale Spitzensport-Großereignis, das wegen einer terroristischen Bedrohung gestrichen wurde. Auslöser war der Mord an vier französischen Touristen am Heiligen Abend in Mauretanien. Frankreich hatte daraufhin eine Reisewarnung für Mauretanien erlassen.
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(Bild: KMM)



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