26.12.2007 21:16 |

Gar nicht großspurig

Condoleezza Rice sieht USA als große Befreier

Eine aus europäischer Sicht übertrieben positive und etwas großspurige Bilanz der (ihrer) US-Außenpolitik unter Präsident George W. Bush hat Außenministerin Condoleezza Rice gezogen. Unter Verweis auf die Interventionen im Irak und in Afghanistan sagte sie der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“: „Wir haben 50 Millionen Menschen befreit!“

In Bezug auf das iranische Atomprogramm meinte Rice, dass der jüngst veröffentlichte Bericht der amerikanischen Geheimdienste kein Freispruch für den Iran sei. Diesem Bericht zufolge haben die Iraner ihr Atomprogramm 2003 eingestellt. „Mich beschäftigt vor allem eines an dem Bericht“, sagte Rice und fügte hinzu: „Was haben die Iraner eigentlich vor 2003 gemacht?“

Zurück auf die Uni
Trotzdem erklärt sich die Außenministerin bereit, auf den Iran zuzugehen: „Wenn die Iraner mit Anreicherung und Aufarbeitung aufhören, werde ich meinen iranischen Kollegen an jedem Ort und zu jeder Zeit treffen.“ Zu ihrer eigene Zukunft sagte die Ministerin, dass sie nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt - was aller Voraussicht nach den Wahlen 2008 der Fall sein wird - wieder an die Universität von Stanford zurückkehren werde.

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