Hunderte Evakuierungen

Italien: Schwere Unwetter treffen Urlaubsregionen

Ausland
14.02.2026 18:37
Porträt von krone.at
Von krone.at

Schwere Unwetter haben am Samstag Süditalien heimgesucht. In Kalabrien wurden 500 Menschen evakuiert, nachdem ein Fluss über die Ufer trat. Die Feuerwehr war wegen Erdrutschen und Überflutungen im Dauereinsatz.

Im Gemeindegebiet Cassano allo Ionio drangen Wassermassen in zahlreiche Wohnhäuser und umliegende Gebiete ein, verursachten Stromausfälle und erhebliche Verkehrsprobleme.

„Enorme Schäden“
Der Präsident der Region Kalabrien, Roberto Occhiuto, berief eine außerordentliche Kabinettssitzung ein, um bei der Regierung in Rom den Notstand zu beantragen. Damit sollen Sondermittel für den Wiederaufbau locker gemacht werden. „Wir verzeichnen erneut enorme Schäden. Glücklicherweise gibt es weder Opfer noch Vermisste“, erklärte Occhiuto.

Über 1000 Einsätze der Feuerwehr auf Sardinien
Anhaltender Wind und starke Regenfälle führten in den vergangenen vier Tagen auch auf Sardinien zu über 1000 Einsätzen der Feuerwehr. Besonders betroffen waren die Provinzen Cagliari, Sassari und Nuoro, wie Medien berichteten. In der Ortschaft Camedda in Ittiri retteten Einsatzkräfte fünf Personen, die wegen eines angeschwollenen Flusses von ihren Häusern abgeschnitten waren. 

Evakuierungen auch auf Sizilien
Süditalien war bereits in den vergangenen Wochen von schweren Niederschlägen heimgesucht worden. Seit zwei Wochen sackt der Boden in Teilen des Gebiets von Niscemi im Süden Siziliens ab. Der äußere Teil der Stadt steht direkt am Abhang und droht weiter abzurutschen. Mehr als 1500 Menschen mussten laut Behörden bereits ihre Häuser verlassen. Viele von ihnen werden wohl auch nicht mehr in ihre Häuser zurückkehren können.

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