08.12.2007 17:12 |

Von Marine gejagt

Drogenschmuggler versenken U-Boot mit Kokain

Zu einem spektakulären Fall von Drogenschmuggel im großen Stil ist es am Freitag vor der Küste Kolumbiens gekommen. Vier Kolumbianer waren in einem selbst gebauten U-Boot mit mehreren Tonnen Kokain in die USA aufgebrochen. Nach einer spektakulären Verfolgungsjagd zu Wasser öffnete die Besatzung des Unterwasserfahrzeugs jedoch die Luken und versenkte Boot samt Ladung im Pazifik.

Bei einem Routineflug war das Drogen-U-Boot von einem Flugzeug der kolumbianischen Luftwaffe ausgemacht worden. Der Pilot meldete sofort per Funk die Entdeckung des unbekannten Unterwasserfahrzeugs. Daraufhin nahmen sowohl kolumbianische als auch US-amerikanische Schiffe die Jagd nach den Drogenschmugglern auf. Diese versuchten im U-Boot zu entkommen, mussten aber bald feststellen, dass es kein Entrinnen gab.

Aufgrund der Aussichtslosigkeit öffneten die vier Besatzungsmitglieder die Luken des Laderaums und versenkten das U-Boot samt seiner tonnenschweren Kokain-Ladung in den Tiefen des Pazifischen Ozeans. Danach ergaben sich die Männer ihren Verfolgern. Bei einer Untersuchung konnten Spuren von Kokain an der Kleidung der Schmuggler festgestellt werden.

Tonnenschwere Drogenfracht in 3.000 Metern Tiefe
Das U-Boot, dessen Ladung für die USA bestimmt war, liegt nun auf dem Meeresgrund in etwa 3.000 Metern Tiefe. Nach Schätzungen fasst es im voll beladenen Zustand rund zwölf Tonnen Kokain.

Symbolbild

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