11.10.2007 12:10 |

Internet-Appell

Walfang: Appell an japanische Kids aus Australien

Im Kampf gegen den Walfang geht die australische Regierung neue, ungewöhnliche Wege, um mehr Sensibilität unter jungen Leuten in Japan – dem „Walfang-Sünder Nummer 1“ - für das Thema zu schaffen. Umweltminister Malcolm Turnbull (im Bild rechts) ruft in einem mehrminütigen YouTube-Spot alle Staaten und insbesondere Japan zum Stopp des Walfangs auf. Das Video richtet sich vornehmlich an Kids, neben dem Minister treten auch australische Kinder auf.

„Könnt ihr euch vorstellen, wie das Leben auf der Welt ohne diese großartigen Kreaturen sein würde“, fragt Turnbull die jungen Seher und mahnt, dass Hunderte Jahre des Walfangs beinahe zu einer Ausrottung der Spezies geführt haben. Japan gilt als weltgrößter Walfangsünder und erlaubt heuer offiziell den Abschuss Dutzender Buckelwale und Hunderter Zwergwale. Viel größer als der vom Staat erlaubte Walfangetat ist die Dunkelziffer bei der Wilderei. Illegale Abschüsse werden von der Regierung selten bestraft. Walfleisch gilt in Japan als Delikatesse, die sogar in Kantinen landet. Eine Sensibilisierung der Bevölkerung für die bedrohten Meeressäuger gelingt nur mühsam.


Quelle: YouTube.com

Der Umweltorganisation Greenpeace zufolge müsste knapp die Hälfte der Meeresfläche zur Schutzzone erklärt werden, um die drohende Ausrottung der Meeresriesen zu stoppen. Der australische Umweltminister appelliert in seiner YouTube-Botschaft an die „Nutzung“ der Wale in touristischer Form. Mit den tierischen Attraktionen ließe sich sogar mehr Geld verdienen, als mit der bloßen Tötung der majestätisch Meeresbewohner.

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