22.05.2007 15:22 |

Nicht jugendfrei

"ich will mit dir schlafen!" (2)

Was passiert, wenn ein Mann beschließt, althergebrachte Rollenmuster über Bord zu werfen - sich nicht vorzustellen, keinen Smalltalk zu betreiben - und die Frau(en) seiner Träume direkt auf das für ihn Wesentliche, Sex, anspricht? A. Rainer alias xobarap#6 wollte auf genau diese Fragen eine Antwort! Wie die Aktion funktioniert hat, wie viele Frauen sich spontan vom Feuer der Liebe entflammen ließen und ob er von entrüsteten Damen gar Prügel kassierte, klärt der Autor im Buch zur Aktion "ich will mit dir schlafen!".

Nachdem A. Rainer die erste Frau durch das eindeutige Angebot "ich will mit dir schlafen!" per Flyer ins Bett gelockt hatte - siehe Teil eins der Serie in der Linkbox - ging er voller Vorfreude in die nächste Verabredung. Doch die Tänzerin Tina machte ihm erst mal einen Strich durch die Rechnung.

"Sie wollte alles von mir wissen, viel mehr, als ich beim besten Willen preisgeben wollte! Ich muss doch keinen Seelenstriptease machen um mit ihr ins Bett zu kommen! Zum ersten Mal frag ich mich, ob ich´s nicht besser bleiben lassen und ihr noch einen schönen Abend wünschen soll. Jetzt könnt´ ich noch 'flüchten'!"

Das ungute Gefühl bestätigte sich, die Frau war offenbar auf der Suche nach einem dominanten Liebhaber - A. Rainer kann und will nicht in diese Richtung folgen. Die Liebesnacht war wenig erfreulich und es blieb die Erkenntnis:

"Keine Blind-Dates mehr! Diese Frau hätte ich sicher nie persönlich angesprochen!"

Auch die nächste Frau, Alex, hat den Flyer ohne persönlichen Kontakt gefunden. Dennoch geht A. Rainer das Risiko, eine Unbekannte zu treffen, erneut ein - und wird diesmal nicht enttäuscht. Alex mit den kurzen schwarzen Wuschelhaaren ist eine zarte Chaotin, die ihren One-Night-Stand mit liebevollem Charme überzeugt.

"Wir schaffen´s bis ins Hochbett hinauf und auch den akrobatischen Akt, dort oben das Gewand auszuziehen ohne die Lippen mehr als 3 Sekunden voneinander zu lösen. Sie schmeckt nach Banane! Endlich mal wieder eine Frau, die nicht nach Zigarettenqualm stinkt."

Erst beinahe einen Monat später hatte A. Rainer mit seinem Sex-Flyer wieder Erfolg. Schon die erste Begegnung mit Hanni, der österreichischen Meg Ryan, hinterließ einen bleibenden Eindruck: Die beiden knallten in einem Buchladen gedankenverloren mit ihren Köpfen aneinander. Es folgte ein weiteres Treffen, doch die zarte Schönheit schien bei den ersten Küssen im Park beinahe zu zaghaft:

"Ich küsse sie stürmisch, wie eine Welle die an die Steilküste brandet und sie erwidert meine ungestüme Art mit engelshafter Zartheit. Jeder ihrer Küsse ist wie ein Schmetterlingsflügelschlag, sehr zärtlich und hingehaucht. - Und dann plötzlich überrascht sie mich: 'Hast du´s hier schon mal gemacht?' 'Auf der Bank noch nicht!' 'Nein, im Park! Auf einer Wiese oder so...?' 'Ja (...) Wieso?' 'Das würd´ ich gern mal machen!'"

Gesagt, getan: Die lebensfrohe Hanni zog A. Rainer ins Gebüsch und begeisterte ihn so sehr, dass sie noch einige gemeinsame "Ausflüge ins Grüne" im Sommer genossen.

Das macht Lust auf mehr: Wie das Abenteuer Sex per Flyer weitergeht, liest du im nächsten Teil unserer Serie! Fortsetzung folgt...

Mittwoch, 16. Juni 2021
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