Beleuchtung

Häusliche Lichtspiele

Wohnkrone News
18.05.2007 12:41
Ob wir uns in einem Raum so ganz kuschelig-gemütlich fühlen, konzentriert arbeiten können oder eher an eine Bahnhofshalle denken und nichts wie weg wollen – das alles wird zu einem großen Teil von der Beleuchtung des Raums bestimmt. Keine Frage: Wir alle brauchen "richtig gutes Licht“. Denn das vermittelt Wohlbefinden, schafft eine angenehme Atmosphäre und zählt somit zu den wichtigsten Anforderungen an die Wohnumgebung. Gekonnte Lichtspiele sind daher ein wichtiger Bestandteil jeder Innenraumplanung.

Eines steht fest: Das beste Licht ist ohne Zweifel das natürliche. Sonnenlicht lenkt eine Vielzahl von Steuerungsmechanismen im menschlichen Körper. Sowohl Gesundheit als auch Psyche werden entscheidend davon beeinflusst. Die Tageslichtnutzung ist jedoch nicht nur die beste, sondern auch die billigste Form der Beleuchtung. An einem sonnigen Sommertag beträgt die Beleuchtungsstärke im Freien 100.000 Lux. Damit wir uns wohlfühlen, sollte in Innenräumen wenigstens eine Lichtstärke von 800 Lux erreicht werden. Denn es ist nun einmal Tatsache, dass wir uns aufgrund unserer modernen Lebensweise über 80 Prozent der Zeit in künstlich beleuchteten Innenräumen aufhalten. Gute, künstliche Beleuchtung spielt daher eine große Rolle, wirft im Idealfall auch ein günstiges Licht auf die Einrichtung, schafft Stimmungen und kann sogar die Leistungsfähigkeit nachhaltig verbessern.

Licht und Schatten
Will man im Wohnbereich optimale Ergebnisse erzielen, gilt es bereits bei der Planung, einige wichtige Grundsätze zu beachten. So strahlen z.B. Halogenleuchten und Alltagsgebrauchsglühbirnen ein ganz unterschiedliches Licht aus. Halogen wirkt meist künstlicher und kühler als das Licht herkömmlicher Glühbirnen.

Als ersten Schritt hat der Hobby-Lichtplaner jeden Wohnraum getrennt zu beachten. Und denk daran: Die klassische Deckenleuchte in der Mitte des Raumes ist zwar die einfachste Lösung, jedoch bei weitem nicht ausreichend, um die Bedürfnisse aller Wohnbereiche abzudecken. Eine schön gestylte Lampe ist in jedem Fall ein Blickfang. Doch neben den optischen Aspekten einer Lichtquelle sind auch immer Zweck, Standort und Leuchtstärke zu beachten. Die richtige Abstimmung der Ausleuchtung auf die individuelle Funktion eines Wohnbereiches ist dabei das A und O einer gut durchdachten Inneneinrichtung.

Neben einer für jeden Raum erforderlichen Grundbeleuchtung sollten geschickt einzelne Lichtakzente gesetzt werden. Dazu eignen sich vor allem Boden- und Deckenstrahler sowie Spots zur Beleuchtung einzelner Gegenstände. Dabei ist nicht nur die Menge der Leuchten wichtig, sondern auch die richtige, harmonische Anordnung.

Strahlende Ergebnisse
Vorräume sind zwar nur Durchgangsräume, doch sie entscheiden über den ersten Eindruck. Tipp: Mit einer milden Gesamtausleuchtung durch Decken- oder Wandfluter kann hier eine ganz besondere Wirkung erzielt werden. Das Wohnzimmer ist der Abschaltplatz Nummer 1 – da soll es ganz entspannt und gemütlich zugehen. Grelles Licht erweist sich als wahrer Stimmungskiller, und man greift besser zu Stehlampen und Deckenflutern, die es heute in unterschiedlichsten Designs und Preisen gibt. Achtung aber bei der Auswahl der Stehlampen: In jedem Fall müssen sie eine Ergänzung zu der vorhanden Einrichtung darstellen. Lichtdimmer, mit denen sich die Intensität der Beleuchtung je nach Bedarf und Stimmung regeln lässt, gelten heute sowieso schon als unverzichtbarer Bestandteil fast jeder Wohnraum-Beleuchtung.

Besonderes Augenmerk sollte man auch auf die Beleuchtung im Arbeitsbereich legen. Hier gilt bei Lichtexperten die Faustregel, das Licht an der Seite zu positionieren, die dem Schreibarm gegenüber liegt, also bei Rechtshändern auf der linken Seite und umgekehrt. Auf diese Weise wird ein Schattenwurf durch die eigene Hand vermieden. Damit es sich konzentriert arbeiten lässt, empfiehlt sich eine möglichst gleichmäßige Ausleuchtung der Arbeitsfläche.

Eine besonders wichtige Zusatzanforderung ergibt sich bei Kinderzimmern: Sicherheit spielt hier naturgemäß die größte Rolle. Stromschienen- und Stromstangensysteme verfügen über den Vorteil, dass sie außerhalb der Reichweite von Kindern platziert sind, aber dennoch Beweglichkeit und veränderbare Ausleuchtungen zulassen. Die gesonderte gute Ausleuchtung des Kinder-Schreibtisches darf aber nicht vergessen werden!

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