24.04.2007 10:50 |

Taten statt Worte

18 Männer prügeln sich wegen geparkter Autos

Kleine Ursache, große Wirkung! In Oberösterreich erklärte ein Dutzend Türken einer serbischen Familie wegen der zugeparkten Einfahrt zum Haus der Serben den Krieg. Einer der Türken war gebeten worden, diesen freundlicherweise frei zu machen. Die "Beleidigung" verlangte Rache: fünf Verletzte, unter ihnen eine Schwangere.

Die serbische Großfamilie saß gemütlich im Garten vor ihrem Haus in Mattighofen, als ein 21-jähriger Türke aus Ried im Innkreis mit seinem BMW in ihrer Einfahrt parkte. Er besuchte seinen Freund (22), der gegenüber wohnt. Der Aufforderung, bitte wegzufahren, kam der Türke ohne zu murren nach. Innerlich kochte er jedoch vor Wut. Er kam nach einer Stunde zurück. Im Schlepptau: zwei mit Türken vollgepackte Autos.

Familien prügelten aufeinander ein
Im Dutzend fielen die Männer über die Familie her. Es flogen auch Steine auf die drei-, fünf-, und sechsjährigen Kinder. Einige Minuten lang prügelten die Angreifer auf die perplexen Opfer ein, dann zogen sie wieder ab. Bilanz: Vier Männer im Alter von 30 bis 54 Jahren und eine im vierten Monat Schwangere (33) sind verletzt. Das Familienoberhaupt liegt noch im Spital.

Jetzt versucht die Polizei, die türkische Kampfgruppe auszuforschen. Doch bis auf die zwei mutmaßlichen "Chefs" gibt es keine Namen. Die serbische Familie lebt inzwischen in Angst, denn vor knapp zwei Monaten hatten Türken bereits mit einem Auto ihren Zaun durchbrochen und den Familienwagen demoliert.

Von Markus Schütz

Dienstag, 11. Mai 2021
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