22.03.2007 23:39 |

Stress durch Funk

Handystrahlung schadet dem Wohlbefinden

Die Strahlung von Mobilfunk-Masten kann unserem Wohlbefinden schaden und das menschliche Immunsystem angreifen - so lautet das Ergebnis einer brisanten Studie des Salzburger Landesspitals unter der Leitung von Primar Gernot Pauser. „Es gibt viele Untersuchungen zu dem Thema. Wir konnten es erstmals wissenschaftlich belegen“, so der Arzt.

Handystrahlen machen krank, Handystrahlen sind völlig unbedenklich; kaum eine Woche vergeht, in der uns Wissenschafter nicht über angeblich neue Erkenntnisse auf diesem Gebiet überschwemmen. Doch nun scheint einer Forschergruppe rund um den renommierten Salzburger Mediziner Gernot Pauser erstmals der wissenschaftliche Beweis gelungen zu sein, dass die Funkanlagen unser Immunsystem tatsächlich in Mitleidenschaft ziehen.

Bestrahlung wirkt sich aufs Wohlbefinden aus
"Man muss sich nicht gleich zu Tode fürchten", gibt Pauser im "Krone"-Interview Entwarnung. "Tatsache ist aber, dass sich die Bestrahlung langfristig negativ auf unser Wohlbefinden auswirken kann. Gegen unsere Versuchsanordnung kann niemand Zweifel hegen", so der Primar weiter.

Speichel-Tests brachten Beweis
Und so wurde das Forschungsprojekt im Auftrag von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller angeordnet: In einem Feldlabor mit einer Mobilfunksendeanlage an der Gebäudeaußenseite in der Stadt Salzburg wurden Versuchspersonen regelmäßig Speichelproben abgenommen. Es wurde immer zwischen Abschirmung und Bestrahlung gewechselt.

Niemand wusste, in welchem Bereich er war. Das Ergebnis: „Waren die Probanden der Strahlung ausgesetzt, kam es zur negativen Veränderung des Cortisolspiegels und der Antikörperausschüttung“, so Primar Pauser. Will heißen: Der Körper wird durch die Funkwellen in einen Stresszustand versetzt.

Montag, 25. Oktober 2021
Wetter Symbol