"Es war ein gutes Experiment, und wir haben viel davon gelernt. Manche Experimente funktionieren, andere nicht. Aber wir werden weiter versuchen, neue und bessere Wege zu finden, die Anziehungskraft des Profitennis zu stärken", sagte ATP-Chef Etienne de Villiers.
Seit Jahresbeginn war der Round-Robin-Modus bei fünf ATP-Turnieren getestet worden. Untersuchungen hätten ergeben, dass Fans den Gruppenmodus befürworteten, da sie ihre Lieblingsspieler häufiger sehen könnten. Allerdings wären die Regularien unübersichtlich und für die Medien schwer zu transportieren gewesen.
Entscheidend war aber schließlich die Ablehnung der Spieler, die bei bestimmten Konstellationen in den Gruppen keinen Einfluss auf ihren sportlichen Erfolg mehr gehabt hätten. Zuletzt hatte das Ausscheiden des US-Amerikaners James Blake in Las Vegas für Aufsehen gesorgt. De Villiers hatte Blake zum Gruppensieger erklärt, obwohl er laut Reglement ausgeschieden war. Einen Tag später wurde die Entscheidung wieder revidiert.
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