Fr, 19. April 2019
22.12.2017 09:03

Probeeinsatz

Krebs-Therapiehund "Merlin" macht Dienst im Spital

Ein steriler Raum, weiße Wände, surrende Geräte, Kälte - so trist stellt man sich wohl Räumlichkeiten in Abteilungen namens "Hämatologie" und "Onkologie" vor. Weit gefehlt: In der Klinik Wr. Neustadt in Niederösterreich werden Krebspatienten "aufgefangen" - und künftig sogar vom tierischen "Doktor Merlin" betreut.

Es sind Alpakas zum Streicheln, Schafe und Ziegen, die zum Beispiel im Landesklinikum Mauer in Niederösterreich durch den Park streifen: um gestreichelt zu werden und psychisch kranken Kindern und Jugendlichen das Leben neu erleben und spüren zu lassen.

Tierischer Doktor hat sich bewährt
In Strahlentherapie-Räumlichkeiten war diese Form von Therapie undenkbar. Zumindest bis jetzt. Denn in der Landesklinik Wiener Neustadt versieht seit einigen Wochen der vierjährige Mini-Australian-Shepherd seinen tierischen Dienst. "Doktor Merlin" ist seit einiger Zeit auf Probe-Einsatz - und er hat sich bewährt, davon überzeugte sich jetzt Landeshauptmann-Vize Stephan Pernkopf bei seinem Besuch.

Patienten seelisch entlasten
"Merlin" wird bleiben und zweimal pro Monat Chemo- und Strahlenpatienten umgarnen. Ziel dabei: Das Tier soll versuchen, sie seelisch und geistig zu entlasten und aufzumuntern. Stephan Pernkopf: "Das junge Tier wird Seelentröster, Kuscheltier und Spielpartner sein. Ich bin überzeugt davon, dass das gut funktioniert."

Sandra Ramsauer, Kronen Zeitung

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