Di, 21. August 2018

Zufahrtsstraßen

16.11.2017 16:08

Feuerwehrautos sichern Mariazeller Advent

Ein Jahr nach dem schlimmen Terroranschlag mit einem Lkw in Berlin werden bei den größten österreichischen Weihnachtsmärkten die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Während in den Städten zum Teil Poller zum Einsatz kommen, blockieren in Mariazell Feuerwehrautos die Zufahrten.

Zehntausende Besucher strömen jedes Jahr nach Mariazell, um sich am Fuße der Basilika auf Weihnachten einzustimmen. In einer Woche, am 23. November, geht es los. Bis zum 23. Dezember hat der Markt dann immer von Donnerstag bis Sonntag geöffnet.

Bereits nach den Terroranschlägen in Paris 2015 wurden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht, ein Securitydienst ist im Einsatz. Heuer gibt es in Absprache mit den Behörden eine zusätzliche Maßnahme, berichtet Veranstalter Johann Kleinhofer: Feuerwehrautos werden - als mobiler Prallschutz - in den drei (engen) Zufahrtsstraßen positioniert. Sie können wegfahren, wenn etwa Einsatzkräfte die Zufahrt benötigen.

Die Besucher soll diese Neuerung nicht irritieren. Auf sie wartet neben Handwerk, Lebkuchen und einem Adventkranz mit zwölf Metern Durchmesser eine große Modellbahnausstellung zum Jubiläum "110 Jahre Mariazellerbahn" im Pfarrsaal. Am 2. und 3. Dezember verbringen zudem 700 Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen auf Einladung des Arbeiter-Samariterbunds ein Adventwochenende im Wallfahrtsort.

Keine zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen sind unter anderem für das Leobner Adventdorf geplant, auch bei der Waldweihnacht in Bruck an der Mur bleibt man bei dem im Vorjahr neu erarbeiteten Konzept.

Jakob Traby, Kronen Zeitung

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