2:2 gegen AEK Athen

Austria: “Schade, ein Sieg wäre so geil gewesen!”

Sport
29.09.2017 08:18

Die Wiener Austria drehte in Athen gegen AEK einen 0:1-Rückstand dank Toren von Monschein und Tajouri in ein 2:1, kassierte aber in der 90. Minute noch den Ausgleich. Jetzt folgt das "Doppelduell" mit HNK Rijeka.

Schade, schade, schade! 0:1 war die Austria in Athen gegen AEK nach knapp einer halben Stunde (unverdient und unglücklich) zurückgelegen, die Truppe von Thorsten Fink hatte sich aber aufgebäumt,  durch Christoph Monschein und Ismael Tajouri zurückgeschlagen, den in der Meisterschaft nach fünf Runden noch ungeschlagenen Tabellenführer der griechischen Super League an den Rand einer Niederlage gebracht, ehe man in der 90. Minute noch den bitteren Ausgleich kassieren musste.

"Doppelt bitter, wenn der Torschütze im Abseits steht"
Ein Ausgleich, mit dem natürlich alle haderten: "Schade, ein Sieg wäre so geil gewesen", meinte der überragende Tormann Patrick Pentz. "Wenn du so spät das 2:2 kassierst, ist das natürlich ärgerlich, vor allem, weil wir uns da defensiv besser verhalten hätten können", pflichtete ihm Trainer Thorsten Fink bei. "Und doppelt bitter, wenn der Schütze dann auch noch knapp, aber doch im Abseits gestanden war."

(Bild: APA/HERBERT PFARRHOFER)

Aber der Deutsche war dennoch voll des Lobes: "Ich bin stolz, die Mannschaft darf es auch  sein. Wir haben auf das 0:1 super reagiert, nachgelegt, die Burschen haben das Letzte aus sich herausgeholt, taktische eine unglaublich disziplinierte Leistung geboten!"

"Wir wollen mehr!"
Jetzt kommt es zum Doppelduell mit HNK Rijeka, das gestern ohne den verletzten Alexander Gorgon bei Milan mit 2:3 unterlag. Gelingt der Austria am 19. Oktober im Ernst-Happel-Stadion ein Heimsieg, dann ist man weiter im Rennen um Platz zwei dabei. "Wir haben gezeigt, dass wir in Europa da sind, wollen weiter aufzeigen", so der Trainer, "geben uns nicht dem 2:2 in Athen zufrieden. Meine Jungs haben Blut geleckt, mit vielen Zuschauern im Rücken ist in Wien gegen Rijeka etwas möglich!"

Peter Klöbl (in Athen), Kronen Zeitung

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(Bild: KMM)



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