Fr, 22. Juni 2018

Tierliebe Retterin

27.09.2017 09:54

Igel-Baby gerade noch vor dem sicheren Tod bewahrt

Stacheln statt Federn hat der jüngste Schützling der Greifvogelstation in Haringsee im Bezirk Gänserndorf. Doch das ist für die beherzten Pfleger kein Problem. Liebevoll kümmern sie sich um ein kleines Igel-Baby, das unterkühlt und fast verhungert auf einer Straße aufgelesen worden ist - übrigens kein Einzelschicksal!

Mit der Igel-Pflege betreten die Mitarbeiter der Station in Haringsee, die von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten betrieben wird, kein Neuland. "Wir haben derzeit 23 solche Winzlinge bei uns aufgenommen", berichtet Brigitte Kopetzky.

Tierliebe Finderin brachte Igel nach Haringsee
Der Neuzugang war einer Spaziergängerin an der Landesgrenze zu Wien vor die Füße gekrabbelt - nahezu erfroren und schon halb verhungert, suchte der kleine Igel verzweifelt seine Mutter. Die tierliebende Finderin brachte die stachelige Waise nach Haringsee.

Nur eingreifen, wenn unbedingt notwendig
"In diesem Fall war das richtig. Denn der Kleine hätte wohl nicht lange überlebt", so Kopetzky. Sie warnt davor, gleich jedes scheinbar verlassene Igel-Junges aufzunehmen: "Man sollte die Tiere aus sicherer Entfernung länger beobachten. Erst wenn klar ist, dass sie wirklich verwaist sind, ist Hilfe nötig."

100-Gramm-Igelchen wird nun aufgepäppelt
Der 100-Gramm-Winzling und seine Artgenossen werden jetzt in Haringsee aufgepäppelt, verschlafen den Winter dann in einer Voliere. Und im Frühjahr geht es ab in die Freiheit.

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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