Di, 23. Oktober 2018

Litt an Hirntumor

10.09.2017 17:48

US-Mutter starb, damit ihr Baby leben kann

Damit ihr Baby leben kann, musste eine krebskranke Mutter aus dem US-Bundesstaat Michigan sterben: Die schwangere Carrie DeKlyen entschied sich gegen eine Behandlung, die ihr Leben laut Ärzten wahrscheinlich um zehn Jahre verlängert, ihr heranwachsendes Baby im Bauch aber nicht überlebt hätte.

Einen Tag nachdem die Ärzte das Mädchen, das auf den Namen Life (Leben) getauft werden soll, per Kaiserschnitt zur Welt holten, ließ Carries Mann Nick die lebenserhaltenden Geräte, an die seine Frau seit Juni angeschlossen war, abstellen. Drei Tage später starb Carrie.

2015 war bei der 37-Jährigen ein Hirntumor festgestellt und scheinbar erfolgreich operiert worden. Doch im April war der Krebs zurück. Es gab zwar eine neue Gen-Therapie, die Aussicht auf noch mindestens zehn bis 15 weitere Lebensjahre versprach. Doch als Carrie genau eine Woche später erfuhr, dass sie schwanger ist, mussten die Mediziner ihr die furchtbare Alternative stellen: Entweder das Baby stirbt oder sie. Carrie entschied sich, ihr Leben für das ihres Kindes zu opfern.

Seit Juni im Koma
Im Juni fiel sie ins Koma und wurde bis zur 24. Schwangerschaftswoche an lebenserhaltende Apparate angeschlossen. Jetzt, als Ultraschalluntersuchungen zeigten, dass das Baby 625 Gramm wog, wurde es geholt. Life ist gesund, wird aber noch mehrere Wochen in der Klinik bleiben müssen. Carrie hinterlässt außer Life und Ehemann Nick noch fünf Kinder.

Kronen Zeitung

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