Do, 21. Juni 2018

Geldstrafe in Tirol

05.09.2017 10:10

Halter schoss in die Luft, weil Hund nicht folgte

Seltsame Methoden, um seinen Hund zum Gehorsam zu zwingen, brachten einen Tiroler (66) am Montag vor das Landesgericht. Weil der Vierbeiner bellend auf einem Feld herumlief anstatt wie befohlen zum "Herrchen" zurückzukehren, schoss dieser mit seinem Kleinkalibergewehr in Richtung des Tieres.

"In die Luft, weil ich ein Gewitter simulieren wollte und er dann aus Schreck zu mir kommt", sagte der Angeklagte aus. Die Freundin seines Sohnes stellte als Zeugen aber klar: "Die Erde ist hochgespritzt und der Hund wurde nur deshalb nicht getroffen, weil er sich kurz in meine Richtung bewegte."

2700 Euro Geldstrafe
Die Frau schilderte auch, dass der 66-Jährige einen früheren Hund schlecht behandelt habe. "Ich habe ihn zum Tierarzt gebracht, dort wurde er eingeschläfert." Wegen versuchter Tierquälerei fasste der Mann 2700 Euro Geldstrafe aus, zur Hälfte bedingt (nicht rechtskräftig). Er nahm sofort an - "um nicht noch einmal herkommen zu müssen".

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).