Fr, 22. Juni 2018

Kein Studentenheim

03.09.2017 19:44

Bauprojekt: Seenah wohnen statt lernen

Anders als geplant, verläuft ein Bauprojekt auf dem Gelände der ehemaligen ÖDK. Nachdem die Planer medienwirksam den Bau eines dringend benötigten Studentenheimes angekündigt hatten, ist das Vorhaben jetzt vom Tisch. Der Verlauf erinnert an ein Projekt mit nie errichteten Personalwohnungen.

Das Vorhaben sorgte für Aufsehen: Mittels Crowdfunding wollte eine Immobilienfirma erstmals Studentenheimplätze schaffen. 140 dringend benötigte Einheiten wurden angekündigt. Auch 200 Eigentumswohnungen in Wörthersee-Nähe waren geplant. Jetzt ist alles anders: Die soziale Komponente des Projektes mit Studentenplätzen fällt weg. Diese Woche wurde auf Anfrage bestätigt, dass definitiv kein Quartier gebaut werde.

Eigentumswohnungen statt Studentenheim
Stattdessen kommen ausschließlich Eigentumswohnungen - ob dafür höher und dichter gebaut werden darf, wird derzeit mit der Stadtplanung diskutiert. Die zuständige Referentin ist Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz: "Es gibt geringfügige Adaptionen." Davon, dass die Immobilienfirma eigentlich ein Studentenheim angekündigt hat, will die Bürgermeisterin nichts wissen: "So ein Projekt wurde nie eingereicht."

Das Heim wird nie gebaut. Ebenso wie Personalwohnungen in direkter Nachbarschaft zum aktuellen Bauprojekt nie errichtet worden sind. Damals bekamen Investoren einen Grund günstig von der Stadt, um benötigte Unterkünfte zu errichten. Stattdessen entstanden teure Eigentumswohnungen.

Thomas Leitner, Kärntner Krone

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.