Di, 16. Oktober 2018

Maggies Kolumne

28.07.2017 13:32

Kein Ding der Unmöglichkeit

Wer ein Haustier aufnehmen möchte, muss Vieles wissen und bedenken. Und es stellt sich die Frage, wo man nach dem neuen Familienmitglied suchen soll - beim Züchter, im Tierheim, oder gar dem Internet?

Im Zuge der Debatte rund um die Novelle zum Bundestierschutzgesetz ist mir folgendes aufgefallen: Viele argumentieren, dass Online-Vermittlungsinserate deswegen bleiben müssen weil es "fast unmöglich" sei, im Tierheim zu einem Vierbeiner zu kommen. "Kein Wunder, dass sie alle voll sind, wenn sie es einem als Interessent so schwer machen", heißt es da oft.

Dazu möchte ich gerne etwas zu bedenken geben: Es hat gute Gründe, warum man mittlerweile in immer mehr Tierheimen zuerst einmal ein Gespräch mit den Mitarbeitern führen muss, bevor man die Hunde und Katzen überhaupt zu Gesicht bekommt - der "Zwingertourismus" stresst die Vierbeiner unnötig. Es hat auch gute Gründe, warum das Personal auf mehrfache Besuche, Spaziergänge oder gar Vorkontrollen bei Ihnen zuhause besteht - immerhin soll vermieden werden, dass es den armen Seelen, die schon so viel mitgemacht haben, an ihrem neuen Platz nicht gut geht oder sie schon in Kürze wieder zurückgegeben werden.

Wer nicht bereit ist, diese "Mühe" auf sich zu nehmen, der sollte seine Einstellung vielleicht noch einmal überdenken.  Ich bin der Überzeugung, dass es im Sinne der Tiere ist, wenn sie nicht mehr von Hinz und Kunz online verschachtert werden dürfen. Die Vermittlung gehört in die Hand seriöser Tierheime, Vereine und Tierärzte - und diese werden weiter inserieren dürfen.

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