Di, 19. Juni 2018

Trofaiach

26.07.2017 17:23

Schüler kämpfen gegen falschen Abfall im Restmüll

Bierdosen, Gemüse, Plastikflaschen: In den Restmülltonnen landen viel zu viele Abfälle, die dort nichts zu suchen haben. Diese Erfahrung machen derzeit auch zwei Schüler aus Trofaiach. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit analysieren sie den Müll, wollen Bewohner aufklären und so die Fehlwürfe reduzieren.

Die Ergebnisse der ersten beiden Tonnen, die Mario Lechmann und Stefan Huber analysiert haben, waren ernüchternd: In einem zählte mehr als ein Drittel des Inhalts zum Biomüll, der andere war voll mit Leichtverpackungen. Fehlwurfquote: 58 bzw. 40 Prozent!

Vielleicht sind es zwei außergewöhnliche Ausreißer nach oben, doch das Problem der fehlenden Mülltrennung ist insgesamt kein kleines. Im Schnitt entsorgt jeder Trofaiacher gut 120 Kilogramm Abfall pro Jahr in den Restmülltonnen. "Unser Ziel ist es, diesen Wert auf 100 Kilogramm zu reduzieren", sagt Huber.

Für das Pilotprojekt (mit Unterstützung der Gemeinde und der Stadtwerke) haben die Schüler des Logistikzweigs an der HTL Leoben Mehrparteinhäuser in Trofaiach (Alois-Schaller-Straße, Freiensteiner Straße sowie Teile der Sternhaussiedlung) ausgewählt. "Wir wollen von Haus zu Haus gehen und die Bewohner aufklären", erzählt Huber. Zu einem späteren Zeitpunkt soll eine zweite Müllanalyse zeigen, ob das positive Auswirkungen hatte.

Jakob Traby, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.