So, 21. Oktober 2018

Kurzbesuch in Wien

23.06.2017 16:57

Prinzessin Anne von Hofreitschule "geadelt"

Es hatte sie ja schon immer gereizt, alleine durch ihre Affinität zu Pferden und zum Reitsport per se. Aber so lange sie den Opernball dirigierte, war ein Festakt in der Spanischen Hofreitschule kein Thema für Grande Dame Elisabeth Gürtler.

Mittlerweile ist die Fête Impériale zur Institution geworden und DER Sommerball schlechthin. "Wobei die Idee dafür ja nicht von mir, sondern bereits von Maria Theresia kam", erzählt uns die Unternehmerin, der der Erhalt der Lipizzaner ein grundehrliches Anliegen ist. So wie der Umstand, dass es dort nun eine Klimaanlage gibt: "Ja, denn ich wollte die Hofreitschule auch für die Wiener öffnen. Für die hatten wir ja immer einen staubigen Touch, hinter grauen Mauern."

Dass dem ganz und gar nicht so ist, stellt der Festakt zugunsten der edlen Rösser mit den Damen in ihren farbenfrohen Roben (die heurigen Trends hat Designerin und Mode-Expertin Anelia Peschev für uns genau analysiert) alljährlich von selbst klar. Als Kür dekoriert Elisabeth Gürtler das Fest mit prominenten Namen so war es heuer Prinzessin Anne, die Schwester des britischen Thronfolgers Prinz Charles, die noch vor dem Fest mit dem "Prix de l’École d’Équitation Espagnole de Vienne" ausgezeichnet wurde.

"Wir haben lange genug im Vorfeld angefragt, und nun hatte sie Zeit", sagt sie ADABEI. Dass sie im selben Jahr hier weilt wie ihr Bruder sei "reine Koinzidenz. Aber das britische Königshaus ist überhaupt sehr pferdeaffin." Zusätzlich wirft Gürtler ein: "Die Geehrten kennen sich genau aus und wissen, was das für ein Preis ist. Sie kommen also sehr gerne!"

Dass Anne zwei Jahre vor ihrem Europameisterschaftstitel im Vielseitigkeitsreiten an der Hofreitschule trainierte, ist bekannt. Aber sonstige Parallelen zwischen den beiden, kennt man sich? "Nein, bis dato nicht. Aber ich sah sie einmal 1966, als ich im Zuge der damaligen Fußball-Weltmeisterschaft mit meinem Vater in England war. Und wir sind gleich alt"

Diese Parameter reichten vollkommen aus: Die Chemie zwischen ihnen passte in Wien sofort!

Norman Schenz, Kronen Zeitung

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