29.04.2017 10:08 |

Tiger, Löwen & Co.

Los Angeles verbannt wilde Tiere aus Zirkussen

Aufatmen bei Tierschützern in Los Angeles: In der zweitgrößten Stadt der USA - und außerdem der Entertainment-Hauptstadt der Welt - wurden nun Shows mit exotischen Tieren verboten. Tiger, Löwen und Elefanten werden damit aus den Zirkussen verbannt.

Die Entscheidung hat die 15-köpfige Stadtregierung diese Woche einstimmig getroffen. Die Ausstellung "wilder oder exotischer Tiere zu Unterhaltungszwecken, etwa in Zirkussen und Wildtier-Shows, und Zurschaustellungen in öffentlichen Plätzen wie Gehsteigen und Parks sowie die Vermietung dieser Tiere für Partys" wurde damit illegal gemacht.

Ähnliche Verbote auch in anderen US-Städten
Los Angeles ist mit diesem Verbot nicht alleine: In den vergangenen Jahren setzten sich mehrere US-Städte für den Schutz wilder Tiere ein. Unter anderem sind in San Francisco und Städten in den Bundesstaaten Idaho, Massachusetts, New Jersey und North Carolina ähnliche Verbote in Kraft getreten.

"Bullhooks" ebenfalls illegal
Die für Elefanten schmerzhaften Haken, die verwendet werden, um die Dickhäuter zu "lenken", wurden mit Anfang dieses Jahres aus Kalifornien verbannt. Laut US-Tierschützern habe dieser Beschluss wesentlich dazu beigetragen, dass der weltgrößte Zirkus "Ringling Bros. Barnum & Bailey" nach 144 Jahren seine Elefantennummern aus dem Programm strich.

Clara Milena Steiner
Clara Milena Steiner

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