Mo, 23. Juli 2018

Rätsel auf Bahamas

01.03.2017 10:09

Sieben der "schwimmenden Schweine" plötzlich tot

Sie fühlen sich im Meerwasser "sauwohl" und sind eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Welt: Die schwimmenden Schweine auf den Exumas, einer Inselgruppe der Bahamas. Doch jetzt wurden sieben der 22 Tiere tot aufgefunden.

Touristen aus aller Welt nehmen den recht umständlichen Weg zu den Exumas auf sich, um einmal in ihrem Leben mit Schweinen zu schwimmen. Denn nur dort, auf einer Inselgruppe der Bahamas, hat sich eine Gruppe von knuffigen Paarhufern an das Meerwasser und die menschlichen Besucher gewöhnt. Die Schweine lassen sich füttern, teilweise sogar streicheln, und sind das perfekte Fotomotiv.

Alkohol und Reitversuche
Leider verhalten sich nicht alle Reisenden besonders rücksichtsvoll. Viele Touristen füttern die Schweine mit Essensresten, die nicht gut für die Tiere sind. Andere finden es lustig, den Rüsselnasen Alkohol zu trinken zu geben. Immer wieder versuchen Menschen, auf einem der Schweine zu reiten. Benehmen wie dieses könnte die Ursache dafür sein, dass jetzt sieben der 22 Exuma-Schweinchen verendet sind.

Ministerium will Fütterungsverbot
Autopsien wurden zwar angeordnet, die Ergebnisse aber nicht veröffentlicht. Das zuständige Ministerium hat angekündigt, dass Touristen die Schweine künftig nicht mehr füttern, sondern nur noch besuchen dürfen. Tierschützerin Kim Aranhavon der Bahamas Humane Society hat einen anderen Vorschlag: "Man sollte den Touristen Schweinefutter verkaufen. So haben sie immer noch eine tolle Begegnung mit den Tieren, aber diese sind nicht in Gefahr."

 krone.at
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