Druck vor der WM

Siege machten ÖSV-Boss Schröcksnadel nicht froh

Sport
31.01.2017 16:53
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel will wie immer sechs bis acht rot-weiß-rote Medaillen in St. Moritz.

Eines müssen auch seine Kritiker zugeben: Er sagt, was er denkt. Weshalb ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel zugab, dass ihn die letzten Erfolge seiner Athleten nicht wirklich glücklich machen. Klingt im ersten Moment unlogisch. "Aber mit Siegen steigt die Erwartungshaltung. Und das wollen wir gar nicht. Bei der WM wären mir diese Ergebnisse lieber gewesen."

Gesteigerte Hoffnungen und Einschaltquoten
Nur steigern Siege nicht nur die Hoffnungen, sondern, wenn es um Medaillen geht, auch die Einschaltquoten. Weil die Sofa-Surfer nicht nur mitzittern, sondern vor allem mitjubeln wollen. Wozu es, trotz der schwierigen Situation bei den Damen nach den Ausfällen von Brem, Hütter und Thalmann, auch in St. Moritz Grund genug geben wird. Schröcksnadel will wegen der Verletzten seine Erwartungen nicht zurückschrauben: "Sechs bis acht Medaillen. Dabei bleibe ich, seit ich Präsident bin."

Letztmals landete der ÖSV 2009 in Val d’Isère dahinter - ohne den Teambewerb gab es fünfmal Edelmetall. Der 19-jährige Hirscher wurde Vierter im Riesenslalom, was in St. Moritz eine Enttäuschung wäre. Weil der Salzburger anders tickt. Als nach dem City-Event in Stockholm im Vorjahr viele Fahrer auf eine Party gingen, fehlte Marcel. Wie immer während der Saison. Als ein deutscher Fahrer fragte, ob der Österreicher nicht auch einmal abschalten könne, bekam er von einem Hirscher-Vertrauten als Antwort: "Schwer. Aber dafür hat er sechs große Kugeln daheim stehen"

Florian Gröger, Kronen Zeitung

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