Mo, 10. Dezember 2018

"Beharrlich"

27.01.2017 16:57

Deutscher gab seinen Hund als Schaf aus

Ein Deutscher hat sich gegenüber den Behörden beharrlich geweigert, ein von ihm spazieren geführtes Tier als Hund anzuerkennen. Stattdessen beharrte er darauf, es handle sich um ein Schaf, wie die Polizei in Rostock am Freitag mitteilte. Die Rostocker Polizei gab ihm gemeinsam mit einer Amtstierärztin Nachhilfe in Artenkunde.

Das Tier des Mannes war im Stadthafen der Hansestadt dem Hafenvogt aufgefallen, der dort für Ordnung und Sauberkeit zuständig ist, denn es trug keine Steuermarke, berichten APA und AFP. Darauf angesprochen, erklärte der Besitzer, dass es sich bei dem Tier um ein Schaf handle, für das keine Steuern anfielen.

Der 35-Jährige blieb "beharrlich bei seiner Schafsversion", so die Exekutive. Daraufhin informierte der Hafenvogt die Polizei, die dem Tierhalter einen Hausbesuch abstattete. Auch gegenüber den Beamten weigerte sich der Mann einzusehen, dass sein Haustier ein Hund ist. Er legte den Beamten sogar einen Heimtierpass für sein angebliches Schaf vor.

Finanzverfahren droht
Die Polizisten zogen schließlich eine Amtstierärztin bei, um klarzustellen, dass es sich um einen Hund der Rasse "Perro de Agua Espanol" handelt. Der Tierhalter wollte sich offenbar um die Hundesteuer drücken - nun drohen ihm allerdings Nachzahlungen und ein Verfahren wegen jahrelanger Steuerhinterziehung.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
50-Jahr-Jubiläum
Hausbau mit Ytong - immer ein Gewinn!
Bauen & Wohnen
In „Blauer Montag“
Nazi-Vergangenheit: Zweigelt soll umbenannt werden
Österreich
Ermittlung gegen Ärzte
Hätte Italo-Fußballer Astori nicht sterben müssen?
Fußball International
„Brauchen Knipser!“
Rapid: Wieso funktionieren die Stürmer hier nicht?
Fußball National
„Nieder mit Regierung“
Sozialistische Jugend: Auf Linie mit „Gelbwesten“
Österreich
Erschreckende Bilanz
Heuer bereits 42 Bluttaten an Frauen!
Österreich
„Besser statt größer“
Das Kitzbüheler Horn in neuem Glanz
Reisen & Urlaub
Gefühlsausbruch
Mette-Marit: Tränen bei Nobelpreis-Verleihung
Video Stars & Society

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.