Do, 18. Oktober 2018

Minus 10,7 Prozent

23.01.2017 20:39

Wintersaison bisher mit großem Nächtigungsrückgang

Dass es keine einfache Wintersaison wird, war den Touristikern zu Saisonstart bewusst. Die Verteilung der Feiertage bzw. Ferien und das Warten auf den Schnee trübten die Aussichten. Der Blick auf die Zahlen für die ersten zwei Monate macht klar, dass die Sorge berechtigt war. Das Nächtigungsminus liegt bei 10,7 Prozent.

4,5 Millionen Nächtigungen wurden seit dem Saisonstart Anfang November gezählt. Das sind um fast 550.000 oder 10,7 Prozent weniger als in den ersten beiden Wintermonaten der Saison 2015/16. Allein bei den deutschen Gästen fehlen fast 280.000 Nächtigungen. Bei den Holländern macht das Minus satte 177.000 Nächtigungen aus, 41.000 bei den Belgiern und knapp 23.900 bei den Schweizern (inkl. Liechtenstein).

Die Gründe liegen auf der Hand: Die Weihnachtsfeiertage fielen heuer auf ein Wochenende. Das kostete viele Nächtigungen, weil sich für zahlreiche Arbeitnehmer nur ein Kurzurlaub ausging. Das erklärt auch, warum die Zahl der Ankünfte mit 1,3 Millionen (- 0,4 %) kaum rückläufig ist. Der fehlende Schnee kostete ebenfalls Nächtigungen. Es kamen weniger Kurzentschlossenen, die bei guten Bedingungen freie Betten doch noch füllen.

Claudia Thurner, Kronen Zeitung

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