Sa, 22. September 2018

Silvester

01.01.2017 14:42

Steirer feierten ins neue Jahr

Es möge ein gutes, vielleicht besseres Jahr werden als 2016! Das erhofften sich Hunderttausende Steirer, die in der Nacht auf Sonntag das neue Jahr begrüßten - mit Raketen, gutem Essen, Bleigießen und Glücksbringern. Leider gab es aber auch Verletzte durch Böller.

Die "Krone" hat sich in der Grazer Innenstadt, wo es an fast jeder Ecke Glücksbringer-Standln gibt, umgehört, was denn heuer im Trend lag. Klare Nummer eins war bei den Steirern auch heuer das Schweinderl, das es in allen Varianten zu kaufen gab. Ob groß und aus Plüsch, ob klein und recht freizügig, ob mit Sonnenbrille oder Skibrille - das herzige Tierchen wurde am liebsten verschenkt.

Dieser Brauch rührt daher, dass Schweine früher im Winter geschlachtet wurden, wenn sie fett waren und nicht mehr gefüttert werden konnten. Das rosarote Ferkel steht außerdem für eine rosige Zukunft und das noch junge Jahr. Und man kann sich’s freilich auch schmecken lassen: Viele Steirer essen aus Tradition einen deftigen Sauschädl mit viel Kren! Am Neujahrstag kommt dann Fisch auf den Tisch, weil Fische immer nach vorne schwimmen. Linsen wiederum haben die Form von Geldstücken und versprechen Reichtum - ebenso wie die Schuppen vom Silvesterkarpfen.

Verletzte
Zelebriert wurde der Jahresausklang auch mit Raketen und (Böller-)Lärm, der böse Geister vertreiben soll. Doch was des einen Freud ist, ist des anderen Leid. Für unsere Tiere bedeutete diese Nacht Höllenqualen. Und leider meldete das steirische Rote Kreuz auch Verletzte durch Feuerwerkskörper.

Gerald Schwaiger
Gerald Schwaiger

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