Sa, 20. Oktober 2018

Schon "Ex" getötet:

14.10.2016 21:27

Ungar raste gegen Baum, weil Freundin weg wollte

Weil er scheinbar die Trennung nicht akzeptieren wollte, ist ein Hilfsarbeiter in der Oberpfalz (D) mit seiner "Ex" im Auto gegen einen Baum gerast. Wegen Mordversuch steht der 49-Jährige gerade in Regensburg vor Gericht. Schon 2005 hatte der Ungar in Graz seine Verlobte erwürgt, nachdem sie ihn verlassen hatte.

Am 23. März 2005 war es in der Wohnung des Ungarn in Graz mit seiner Ex-Verlobten zum Streit gekommen. Dabei hatte der 39-Jährige die Frau gewürgt, erstochen und so lange gegen den Kehlkopf der Frau gedrückt, bis sie tot war.

Dann versucht er, sich mit Strom selbst zu töten, was misslang. Das alles passierte zwei Wochen nachdem sich das Opfer von ihm getrennt hatte. Mord, 20 Jahre Haft entschieden die Geschworenen im Oktober 2006.

Wegen guter Fhrung vorzeitig entlassen
Der Ungar wurde in seine Heimat überstellt und keine zehn Jahre später entlassen. 2015 zog er in die Oberpfalz (Deutschland) und lernte über das Internet eine Krankenpflegerin (44) kennen.

Doch die Beziehung stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Er sei depressiv und eifersüchtig gewesen, habe gelogen und sie kontrolliert. Nach sechs Monaten war Schluss. Doch wie 2005 wollte er das nicht akzeptieren. Unter einem Vorwand lockte er die "Ex" ins Auto und raste gegen einen Baum. Beide überlebten.

Seit Donnerstag steht der 49-Jährige wegen Mordversuch in Regensburg (D) vor Gericht. Ein Urteil könnte es nächste Woche geben.

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