15.09.2016 19:46 |

0:1 zurück

Rapid - Genk: Das war die erste Halbzeit

Das war Halbzeit eins: Rapid liegt im ersten Europa-League-Gruppenspiel gegen KRC Genk nach bestenfalls mäßigen 45 Minuten nicht unverdient mit 0:1 zurück - und zwar weil Genk-Ausnahmekönner Leon Baily den Grün-Weißen einen wahren Zaubertreffer kredenzte. Immerhin: Der Tipp von Rapid-Legende Axel Lawaree könnte noch aufgehen. Er hatte auf einen 2:1-Sieg für Rapid getippt (siehe Video oben).

Rapid begann wieder mit Strebinger im Tor und dem jungen Szanto, der zuletzt gegen Sturm stark spielte, von Beginn an. Kapitän Steffen Hofmann nahm wieder auf der Bank Platz. Dabei hatte man in der ersten Halbzeit im nicht ganz ausverkauften Allianz Stadion mehrmals das Gefühl, dass Rapid einen Ideengeber dringend nötig hatte: viele Fehlpässe, kaum flüssige Kombinationen, wenig Torchancen.

Die Stimmung im Stadion war gut: Hier das Video von der Bekanntgabe der Mannschaftsaufstellung:

Strebinger machte seine Sache gut: In der 22. Minute rettete er gegen den allein auf ihn zulaufenden Genk-Kapitän Thomas Buffel spektakulär - und erntete dafür Jubelstürme von der Nord-Tribüne. Praktisch im Gegenzug vergab Schaub die wohl beste Chance für Rapid im ersten Durchgang: Eine Schwab-Flanke setzte am Fünfer tückische auf, Schaub brachte den Ball aus kürzester Distanz mit dem Kopf nicht im Tor unter.

Traumtor zur Führung
In der 29. Minute dann der große Auftritt von Genks Leon Bailey, der dem Vernehmen nach im Sommer von halb Europa gejagt wurde: Nachdem sich Mbwana Samatta auf Links stark durchtankte, brachte er den Ball mit etwas Glülck zur Mitte - Bailey zog von der Strafraumgrenze ab und schweißte die Kugel genau ins Kreuzeck. Strebinger völlig chancenlos!

Die Anfeuerungsrufe von den Rapid-Fans wurden danach noch lauter, das Spiel der Mannschaft kaum. Schwab schoss in der 36. Minute einen Freistoß von der Strafraumgrenze genau in die Hände des unsicheren Genk-Goalies Marco Bizot. Fünf Minuten später versuchte er es noch einmal mit einem flachen Schuss vom 16er - daneben.

Strebinger rettet
Praktisch im Gegenzug verhinderte Strebinger noch Schlimmeres. Der wendige Samatta kam diesmal von der rechten Seite, zog vom Fünfer-Eck ab, Strebinger rettet quasi mit der Ferse. Rapid muss sich etwas einfallen lassen, will man die Gruppenphase nicht mit einer Niederlage beginnen.

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