Mo, 20. Mai 2019
12.03.2016 15:09

Trend aus den USA:

"Hypnobirthing" in der Steiermark immer populärer

Herzogin Kate hat es gemacht, Schauspielerin Jessica Alba oder Supermodel Gisele Bündchen - viele Promis schwören auf Hypnobirthing. Der US-Trend findet auch in der Steiermark vermehrt Anklang. Dabei lernen Frauen sich bei der Geburt völlig zu entspannen. Kinderwunschcoach Brigitta Tauch erzählt aus der Praxis.

Die Stars machen es vor, Hypnobirthing wird immer mehr zum Trend - scheinbar auch in der Steiermark.
Ja, auf jeden Fall. Und das Interesse wird in den kommenden Jahren noch mehr steigen. Wenn Herzogin Kate das macht, sorgt das auch bei uns für Aufmerksamkeit und weckt natürlich auch Vertrauen.

Ist das tatsächlich eine schmerzfreie Alternative?
Ich arbeite schon seit einigen Jahren mit Hypnobirthing und hatte noch keine Kursteilnehmerin, die eine PDA gebraucht hat.

Wie darf man sich das Prozedere vorstellen?
Mit Hypnobirthing werden Ängste schon in der Schwangerschaft abgebaut. Der Körper verkrampft dadurch nicht, eine leichtere und sanftere Geburt ist möglich. Durch Entspannungs- und Atemtechniken, sowie ausführlichen Informationen zum Thema Geburt, werden Körper, Geist und Seele optimal vorbereitet.

Also keine Hypnose wie in TV-Shows?
Mit Show-Hypnosen, wie wir sie aus dem Fernsehen kennt, hat Hypnobirthing gar nichts zu tun. Hypnose bedeutet in dem Zusammenhang nur, zu lernen, sich sehr tief zu entspannen. Der Körper schüttet dann keine Stresshormone sondern Endorphine, ein körpereigenes Schmerzmittel, aus.

Viele Mütter erleben die Geburt ja leider als traumatisch und negativ.
Viele Frauen haben starke Ängste vor der Geburt. Durch diese Ängste und Unsicherheiten verkrampft und verspannt sich der Körper und damit auch die Muskulatur, die für die Geburt so wichtig ist. So können teils große Schmerzen entstehen. Ich würde mir wünschen, dass mehr Erstgebärende auf Hypnobirthing aufmerksam werden und so weniger Frauen eine traumatische Geburt erleben.

Alle Infos zur Praxis Lebenswunder von Brigitta Tauch in Gratwein-Straßengel finden Sie hier

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