07.01.2016 14:55 |

In der Steiermark

Alarm um Keuchhusten

In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der an Keuchhusten erkrankten Menschen in Österreich angestiegen. Stark betroffen ist die Steiermark, wo den Behörden aktuell besonders häufig Fälle gemeldet werden. Eine Impfung wird daher von den Ärzten empfohlen

.Keuchhusten (auch Pertussis, lateinisch für „starker Husten“) ist eine durch ein  Bakterium  ausgelöste und hochansteckende Infektionskrankheit. Zunächst erinnern die Symptome an eine Erkältung, doch dann kommt es zu schweren Hustenattacken, die  bei Säuglingen sogar zu  Atemstillständen führen können.

 Das Problem dabei: Erst im dritten Lebensmonat können die Kleinen geimpft werden  – daher wird auch Schwangeren, werdenden Vätern und Großeltern geraten, sich immunisieren zu lassen. Fest steht, dass die Krankheit weltweit immer öfter registriert wird,   in der Steiermark beobachten Gesundheitsexperten eine besonders starke Zunahme.

 Spekuliert wird über einen Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise, doch in der Grazer  Landessanitätsdirektion  glaubt man vielmehr, dass es steirische Ärzte mit der Meldung an die Behörden offenbar genauer nehmen als jene in anderen Bundesländern.

Marianne Wassermann-Neuhold, Leiterin der Landesimpfstelle, empfiehlt jedenfalls auch allen Erwachsenen, ihren Impfschutz auffrischen zu lassen  –  denn der ist nach zehn Jahren nicht mehr wirksam. „Zusammen mit Diphterie-Tetanus ist das möglich.“

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