So, 23. September 2018

Fünf Brände

26.12.2015 20:15

Alarm statt Weihnachtsruhe für Feuerwehren

Die Weihnachtsfeiertage verliefen für steirische Feuerwehrleute nicht friedlich! Sie mussten zu fünf Bränden ausrücken, wobei zwei durch Kerzen verursacht wurden. Verletzte gab es nicht. Bis auf zwei Vorfälle in Graz und Vordernberg, die dank aufmerksamer Nachbarn glimpflich ausgingen, entstand aber hoher Sachschaden.

Feldbach: Aus noch ungeklärter Ursache brach Donnerstag gegen 17 Uhr in der Feldbacher Grazerstraße in einer Parterrewohnung ein Brand aus. Die Mieterin (31) und ihr Sohn (13) konnten sich rechtzeitig ins Freie retten, die übrigen Hausbewohner wurden mittels Leiter aus dem ersten Stock geborgen.

Stiwoll: Eine böse Überraschung erlebte ein Pflegehelfer (59), als er Freitag gegen 22 Uhr in Stiwoll von einem Besuch bei seinem Sohn heimkam: Der Stall, in dem sich ein Traktor und Geräte befanden, stand in Flammen. Sieben Feuerwehren mit 114 Mann waren im Einsatz. Die Ursache ist derzeit noch nicht klar, der Schaden beträgt mindestens 200.000 Euro.

Graz: Freitagnacht schlug in der Steyrergasse in Graz eine Frau Alarm: In der Wohnung gegenüber brannte ein Adventkranz! Weil niemand daheim war, musste die Feuerwehr die Tür aufbrechen. Die Flammen waren rasch erstickt, daher entstand nur geringer Sachschaden.

Preding: In Preding hatten ein Angestellter (52) und seine Lebensgefährtin den Christtag auf ihrem überdachten und verglasten Balkon verbracht. Dabei zündeten sie auch Kerzen an. Vermutlich diese Kerzen entfachten gegen zwei Uhr einen Brand, durch den der Balkon sowie eine Gartengarnitur zerstört wurden. Der Schaden wird auf 25.000 Euro geschätzt. Drei Feuerwehren standen im Einsatz. Auch in diesem Fall wurde niemand verletzt.

Vorernberg: Glimpflich endete auch ein Brand Samstagfrüh im Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses in Vordernberg. Aufmerksame Bewohner alarmierten die Einsatzkräfte. Eine Person musste mittels Fluchthaube aus dem völlig verrauchten Obergeschoss befreit werden, die restlichen Bewohner konnten selbstständig ins Freie gelangen. 45 Mitglieder von vier Feuerwehren waren im Einsatz, der Sachschaden ist gering.

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