Raubüberfall

Dieb schlägt FIS- Delegierten Hujara nieder

Sport
23.05.2006 16:22
Der Kongress des Internationalen Skiverbandes FIS im portugiesischen Vilamoura ist von einer Gewalttat gegen FIS-Renndirektor Günter Hujara überschattet worden. Der 54-jährige Deutsche wurde am Dienstag bei einem Raubüberfall leicht verletzt und erlitt eine Risswunde am Hals. "Ich kam vom Joggen ins Hotel zurück. Dann bekam ich einen Schlag und mir wurde schwarz vor Augen", sagte Hujara. Der Täter versuchte mit einer Halskette, die er dem früheren deutschen Damen-Cheftrainer entrissen hatte, zu flüchten.

"Als ich wieder zu mir kam, nahm ich die Verfolgung auf und kam bis auf einen Meter heran. Doch dann erreichte er mit dem Fahrrad einen betonierten Weg und dann war er weg", berichtete der gut trainierte Hujara und gab zugleich Entwarnung: "Ist alles nicht so wild."

Der FIS-Kongress an der Algarve dauert bis Samstag. Am Donnerstag wird über die Kandidatur Garmisch-Partenkirchens für die alpine Weltmeisterschaft 2011 entschieden. Einziger Gegenkandidat ist der steirische Wintersportort Schladming. Für die nordische WM 2011 bewerben sich Oslo, Zakopane (Polen) und das italienische Val di Fiemme.

Diskutiert werden auch verschiedene Änderungen im alpinen Weltcup, darunter die umstrittene Startreihenfolge bei den Speed-Wettbewerben. Endgültig verabschiedet werden soll der alpine Weltcup-Kalender, der Herren-Rennen in Garmisch-Partenkirchen sowie Damen-Wettbewerbe in Zwiesel vorsieht.

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(Bild: KMM)



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