Justine Henin-Hardenne, die seit nunmehr 19 Begegnungen in Berlin ungeschlagen ist, geht nach einer Gala als Favoritin ins Finale, das sie im Vorjahr mit 6:3, 4:6, 6:3 gewonnen hatte. "Alles war super - von Anfang bis Ende", sagte die kleine Kämpferin, die Mauresmo mit ihrem aggressiven Spiel nicht zur Entfaltung kommen ließ. Mit dem fünften Sieg im neunten Vergleich revanchierte sich die Olympiasiegerin für die Niederlage im Australian-Open-Endspiel Ende Januar, als sie wegen Magenschmerzen aufgeben musste. Mauresmo, die 2001 und 2004 im Grunewald gewann, hatte sich Henin-Hardenne in Berlin schon vor drei Jahren im Halbfinale beugen müssen.
Fast hätte sie ihren Platz diesmal Martina Hingis überlassen müssen, die im hochklassigen dritten Satz schon 3:0 und 4:2 geführt hatte. Die Partie am Freitag beim Stand von 4:6, 6:4, aus Mauresmos Sicht wegen Dunkelheit abgebrochen worden. Hingis sprach zwar vom besten Tennis, das sie bisher in diesem Jahr gespielt habe, haderte aber auch wegen der vergebenen Chance, sich zum zweiten Mal nach 1999 sogar in die Siegerliste einzutragen. "Vielleicht hat ein wenig der Glaube gefehlt, nachdem ich gestern einfach reingegangen bin", sagte die ehemalige Nummer eins am Samstag und erklärte: "Vielleicht habe ich schon zu viel überlegt und wollte es zu gut machen."








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.