Schwimmerin stabil

Unfalldrama in Baku: Busfahrer in U-Haft

Sport
14.06.2015 08:23
Der Unglückslenker im Athletendorf der Europaspiele in Baku hat laut Österreichischem Olympischen Komitee (ÖOC) seine Schuld umgehend eingestanden und laut eigenen Angaben das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt. Er wurde in Untersuchungshaft genommen, die Untersuchungen der Behörden werden weiter geführt. Der Zustand der schwer verletzten Synchronschwimmerin Vanessa Sahinovic ist stabil.

Ein Alkohol- und Drogentest beim Fahrer sei negativ ausgefallen, auch ein technisches Gebrechen am Shuttlebus liege nicht vor, teilte das ÖOC mit. "Es liegt im Interesse der Mädchen, dass der Unfallhergang möglichst lückenlos rekonstruiert werden kann", sagte ÖOC-Präsident Karl Stoss.

Bei dem tragischen Unfall sind am Donnerstag drei österreichische Synchron-Schwimmerinnen verletzt worden. Vanessa Sahinovic wurde nach Wien geflogen und in der Nacht von Donnerstag auf Freitag operiert. Die 15-jährige erlitt ein Polytrauma und wird derzeit auf der Intensivstation behandelt.

Schwimmerin außer Lebensgefahr
"In den nächsten Tagen stehen weitere Operationen an. Vanessas Zustand ist stabil, sie schwebt nicht in Lebensgefahr. Über den Ausgang des Genesungsverlaufs können frühestens Ende nächster Woche genauere Angaben gemacht werden", teilte das ÖOC mit.

Die weiteren verletzten Mädchen sind Verena Breit (Oberschenkel-Prellung am rechten Bein) und Luna Pajer (Knochenbruch). Die mehrere Personen umfassende Gruppe war Donnerstagfrüh auf dem Gehsteig im Athleten-Dorf unterwegs, als sie von einem Bus mit hoher Geschwindigkeit gerammt wurde.

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