14.04.2006 13:49 |

Hochwasser

Entschädigungszahlungen starten am Dienstag

Es wird nicht geklagt, dafür endlich gezahlt: Die Entschädigungszahlungen an die Opfer der Hochwasserkatastrophe in Dürnkrut starten am Dienstag. Die Gelder waren vorübergehend auf Eis gelegt worden, da die Gemeinde eine Sammelklage gegen die Republik erwogen hatte.

Davor gelte es noch, eine umfassende Schadensaufnahme durchzuführen, berichtete Peter Kirchweger, Sprecher von Niederösterreichs Landeshauptmann Pröll. „Der Landeshauptmann hat umgehend angeordnet, dass alle notwendigen Kräfte zur Erhebung der Schäden verfügbar sind“, sagte Kirchweger.

Finanzielle Hilfe ab Dienstag
Bis Montag sollten demnach alle Meldungen der betroffenen Objekte beim Land Niederösterreich eingetroffen sein, danach werde sofort mit der finanziellen Unterstützung an die Opfer gestartet.

Informationsbus machte Halt in Dürnkrut
Indes befand sich am Freitag der Informations-Bus der Landesregierung in Dürnkrut an der March. Auch ein psychologischer Dienst war an Ort und Stelle. Die Menschen in der Gemeinde konnten auch Auskunft über die prinzipielle Abwicklung eines Schadenfalles erhalten, berichtete Kirchweger. Die notwendigen Erhebungen dafür führen Landesbeamte durch.

Klage „weder jetzt noch in Zukunft“
Nach den Hochwasserschäden in Dürnkrut hatte die Gemeinde eine Sammelklage gegen die Republik erwogen. Auch ein Rechtsanwalt wurde zur Beratung hinzugezogen. Das Land Niederösterreich vergab in Folge keine Entschädigungszahlungen an die Betroffenen.

Am Mittwoch hieß es, die Gemeinde werde doch keine rechtlichen Schritte vornehmen, „weder jetzt noch in Zukunft“, sagte Bürgermeister Reckendorfer.

 

Freitag, 28. Februar 2020
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